Muse
Persönlicher KI-Agent von Meta, der Alltagsaufgaben wie Termine, E-Mails, Finanzen und Einkäufe eigenständig erledigt.
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Muse ist der persönliche KI-Agent von Meta Platforms, der laut Anbieter eigenständig alltägliche Aufgaben übernimmt, statt nur Fragen zu beantworten. Anders als ein klassischer Chatbot verbindet sich Muse mit E-Mail-Postfach, Kalender, Notizen sowie Finanz-, Fitness-, Smart-Home- und Shopping-Anwendungen und führt darauf aufbauend mehrstufige Aufgaben aus – vom Verschieben eines Termins über das Ausfüllen von Formularen bis zum Vergleichen von Preisen und dem Abschluss eines Kaufs nach vorheriger Freigabe. Meta hat Muse am 8. September 2026 zunächst für Nutzer ab 18 Jahren in den USA veröffentlicht, verfügbar als Web-App unter muse.ai, als eigenständige App für iPhone und Android sowie als Chat innerhalb von WhatsApp; für macOS gibt es zusätzlich eine Desktop-Anwendung. Der Name Muse steht dabei sowohl für den Consumer-Agenten als auch für die zugrunde liegende Modellfamilie (unter anderem Muse Spark), die Metas Superintelligence Labs entwickelt.
Kostenloser Einstieg
Für die meisten alltäglichen Anfragen bleibt Muse laut Anbieter kostenlos nutzbar; ein wöchentliches Token-Kontingent deckt nach Angaben von Meta den Bedarf der überwiegenden Zahl an Nutzern ab. Auch im kostenlosen Tarif verlangt die Einrichtung eine hinterlegte Zahlungsmethode, da die App bei intensiverer Nutzung automatisch in einen kostenpflichtigen Tarif wechselt. Meta betont laut Berichterstattung, dass die meisten Nutzer voraussichtlich dauerhaft im kostenlosen Tarif bleiben werden.
Power und Maximum
Wer regelmäßig umfangreichere Aufgaben an Muse delegiert, kann laut offizieller Angabe im Meta Help Center zwischen zwei Abonnements wählen: dem Power-Tarif mit einem deutlich größeren wöchentlichen Nutzungskontingent und dem Maximum-Tarif für besonders intensive Nutzung mit dem größten verfügbaren Kontingent. Beide Abonnements verlängern sich automatisch monatlich zum Jahrestag des Abschlusses und lassen sich jederzeit kündigen. Voraussetzung für ein Abo sind laut Anbieter ein Wohnsitz in einem Land mit Muse-Verfügbarkeit, ein Mindestalter von 18 Jahren, ein Meta-Konto sowie die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen. Das genaue, aktuelle Preisniveau nennt die offizielle Meta-Support-Seite zu Muse-Abonnements.
Sicherheit und Datenschutz
Nach Angaben von Meta läuft Muse in einer dedizierten, abgeschotteten Umgebung und hat keinen direkten Einblick in hinterlegte Passwörter oder Zahlungsmittel; sensible Aktionen wie Käufe erfordern laut Anbieter eine ausdrückliche Freigabe durch die nutzende Person, bevor Muse sie ausführt. Meta betont zudem, dass Unterhaltungen mit Muse nicht für die eigenen Werbesysteme des Konzerns verwendet werden. Da der Agent dennoch mit persönlichen Konten wie E-Mail, Kalender und Instagram beziehungsweise Facebook verknüpft wird, bleibt eine bewusste Prüfung der erteilten Berechtigungen sinnvoll, bevor man Muse produktiv einsetzt.
Verfügbare Plattformen
Muse steht als Web-Anwendung unter muse.ai, als native App im Apple App Store und im Google Play Store sowie als Chat-Erfahrung in WhatsApp bereit; eine Desktop-Anwendung ergänzt das Angebot für macOS. Laut App-Store-Eintrag unterstützt Muse neben Englisch auch Deutsch und knapp 40 weitere Sprachen, auch wenn der reguläre Zugang zum Start ausschließlich volljährigen Nutzern in den USA vorbehalten ist und Meta die Verfügbarkeit schrittweise ausweiten will.
Für wen sich Muse eignet
Muse richtet sich an Menschen, die wiederkehrende private Organisationsaufgaben – Terminplanung, Rechnungen im Blick behalten, Einkäufe vorbereiten, Trainings- oder Ernährungspläne erstellen – nicht mehr selbst Schritt für Schritt erledigen möchten, sondern an einen Agenten delegieren, der app-übergreifend arbeitet. Für Nutzer mit geringem Aufgabenvolumen genügt der kostenlose Tarif; wer Muse regelmäßig für mehrere parallele Aufgaben oder aufwendigere Recherchen einsetzt, profitiert von den höheren Kontingenten der Power- oder Maximum-Abonnements. Wer bereits tief im Meta-Ökosystem aus WhatsApp, Instagram und Facebook verankert ist, profitiert zusätzlich von der nativen Anbindung an diese Dienste. Für professionelle Softwareentwicklung oder Coding-Aufgaben ist Muse hingegen nicht konzipiert; hierfür bietet der Katalog mit Cline, Cursor, GitHub Copilot und weiteren dedizierten Coding-Assistenten passendere Alternativen.
Erhältlich beim Anbieter
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- Meta Platforms
- Zuletzt geprüft
- 23.09.2026
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