HashiCorp
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HashiCorp, seit der Übernahme Teil von IBM, entwickelt Werkzeuge für das Management hybrider Cloud-Infrastrukturen entlang zweier Schwerpunkte. Im Bereich Infrastructure Lifecycle Management stehen Terraform für Infrastructure-as-Code, Packer für Maschinen-Images, Nomad für Workload-Orchestrierung und Waypoint als interne Entwicklerplattform. Im Security-Bereich verwaltet Vault Secrets und Identitäten, während Boundary den Zugriff für Menschen, Maschinen und zunehmend auch KI-Agenten absichert.
Mit dem offiziellen Terraform MCP Server lässt sich Infrastructure-as-Code direkt aus KI-gestützten Workflows heraus ansprechen – etwa um Terraform-Konfigurationen zu prüfen oder Provider-Dokumentation nachzuschlagen, ohne den Kontext zu wechseln.
Die Produkte stehen sowohl als verwaltete Cloud-Variante (HashiCorp Cloud Platform) als auch für den Eigenbetrieb zur Verfügung. HashiCorp bedient nach eigenen Angaben Global-2000-Unternehmen und unterhält ein Ökosystem aus über 930 Partnern und mehr als 4.000 Integrationen.
Ergänzend zu Vault bietet HashiCorp mit Vault Radar ein Werkzeug, das versehentlich verteilte Zugangsdaten im Code und in Repositories aufspürt, sowie Consul für service-basierte Vernetzung in verteilten Systemen. Beide Produkte lassen sich wie Terraform sowohl selbst betreiben als auch über die HashiCorp Cloud Platform beziehen.
HashiCorp wurde 2012 von Mitchell Hashimoto und Armon Dadgar gegründet, die zunächst mit Vagrant ein Werkzeug für reproduzierbare Entwicklungsumgebungen veröffentlichten, bevor sich der Fokus auf die heutigen Infrastruktur- und Sicherheitsprodukte verschob. Die 2024 angekündigte und 2025 abgeschlossene Übernahme durch IBM war eine der größeren Konsolidierungen im Infrastructure-as-Code-Markt.
Durch die einheitliche HCL-Konfigurationssprache über alle Produkte hinweg lässt sich das bei Terraform erlernte Wissen weitgehend auf Vault, Consul und die übrigen HashiCorp-Werkzeuge übertragen.