Arcade
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Arcade betreibt eine Infrastruktur-Schicht, über die KI-Agenten sicher auf Geschäftssysteme zugreifen können, und positioniert sich als "Actions Runtime" zwischen Agenten und den Systemen, die sie erreichen sollen – mit einem zentralen Kontrollpunkt, an dem sich Sicherheitsrichtlinien für Agenten-Aktionen durchsetzen lassen.
Agenten authentifizieren sich dabei über bestehende Identitätsanbieter und handeln im Namen konkreter, authentifizierter Nutzer statt über breit berechtigte Service-Konten, wodurch sich Berechtigungen nutzerspezifisch statt pauschal vergeben lassen. Die Plattform stellt über 8.000 berechtigungsbewusste Werkzeuge bereit und unterstützt zusätzlich eigene MCP-Implementierungen; eingebaute Prüfungen sollen halluzinierte oder destruktive Aufrufe abfangen, bevor sie tatsächlich ausgeführt werden. Jede Aktion wird protokolliert – mit Angabe von Agent, Nutzer und betroffenem System – und lässt sich an SIEM-Systeme weiterleiten, sodass Organisationen volle Sichtbarkeit über alle von Agenten genutzten Werkzeuge behalten.
Arcade arbeitet framework-unabhängig mit LangChain, LlamaIndex, CrewAI und weiteren Umgebungen zusammen, ist mit beliebigen Sprachmodellen kompatibel und lässt sich sowohl in der Cloud als auch On-Premises betreiben. Das Gründungsteam bringt Erfahrung von Okta, Snowflake, Redis, Airbyte und MongoDB mit und hat nach eigenen Angaben an der MCP-Spezifikation für Werkzeug-Autorisierung mitgearbeitet sowie Sitze in den Steering Committees für MCP-Sicherheit und -Governance inne.
Da das Gründungsteam selbst an der MCP-Sicherheitsspezifikation mitgearbeitet hat, positioniert sich Arcade weniger als nachträglich aufgesetzte Sicherheitsschicht, sondern als von Beginn an auf MCP-Governance ausgelegte Infrastruktur.
Durch die Kompatibilität mit gängigen Agenten-Frameworks lässt sich Arcade in bereits bestehende KI-Projekte nachrüsten, statt eine komplette Neuentwicklung auf Basis der eigenen Plattform zu erfordern.