Writing Hookify Rules

Schreibt Hookify-Regeln für Claude Code mit passenden Ereignissen, Mustern, Bedingungen und Warnungen.

Writing Hookify Rules ist ein offizieller Skill von Anthropic aus dem Repository claude-plugins-official. Die direkte Primärquelle liegt unter plugins/hookify/skills/writing-rules; der Smithery-Kandidat verwendet dafür den abweichenden Slug writing-hookify-rules. Laut Anbieter hilft der Skill dabei, Hookify-Regeln zu erstellen, Hook-Regeln zu schreiben, Hookify zu konfigurieren und die Syntax oder Muster solcher Regeln zu verstehen. Er ist eine textbasierte Arbeitsanweisung für Claude Code und kein eigenständiger Hook-Runner, kein Sicherheitsprodukt und keine Garantie, dass jede erzeugte Regel für eine konkrete Codebasis passend ist.

Zweck und Arbeitsweise

Hookify-Regeln werden laut Anbieter als Markdown-Dateien mit YAML-Frontmatter angelegt. In diesem Frontmatter stehen die Identität der Regel, ihr Aktivierungszustand, das auslösende Ereignis und ein einfaches Suchmuster oder eine Gruppe fortgeschrittener Bedingungen. Der Markdown-Text nach dem Frontmatter wird als Nachricht angezeigt, wenn eine Regel anschlägt. Der Skill unterstützt damit einen klaren Übergang von einer Absicht wie „warne vor riskanten Befehlen“ zu einer nachvollziehbaren Konfiguration, die ein Team lesen, prüfen und anpassen kann.

Bei einer neuen Regel soll zunächst ein eindeutiger, beschreibender Name gewählt werden. Laut Anbieter sind aktionsorientierte Namen im Kebab-Case vorgesehen, etwa für Warnungen, Blockierungen, Prüfungen oder Anforderungen. Das Feld enabled schaltet die Regel ein oder aus, ohne die Datei zu entfernen. Das Feld event grenzt den Auslöser ein. Unterstützt werden Bash-Befehle, Dateiänderungen, das Beenden einer Sitzung, neue Prompts oder alle Ereignisse. Das optionale action-Feld unterscheidet zwischen einer Warnung, die den Vorgang zulässt, und einer Blockierung, die einen Vorgang oder eine Sitzung stoppt.

Einfache Muster und fortgeschrittene Bedingungen

Ein einfaches pattern beschreibt laut Anbieter einen regulären Ausdruck. Bei Bash-Ereignissen wird er gegen den Befehl geprüft, bei Datei-Ereignissen gegen den neuen Text. Das reicht für einzelne, gut abgrenzbare Signale, etwa bestimmte Dateimuster oder bekannte Codekonstruktionen. Der Skill weist zugleich auf ein fortgeschrittenes Format hin, wenn mehrere Aspekte gemeinsam geprüft werden sollen. conditions können unterschiedliche Felder mit unterschiedlichen Operatoren verbinden, beispielsweise einen Dateipfad und den neuen Inhalt. Alle Bedingungen müssen zutreffen, bevor die Regel auslöst.

Zu den dokumentierten Feldern gehören bei Bash command sowie bei Dateiereignissen file_path, new_text, old_text und content. Als Operatoren beschreibt der Anbieter reguläre Ausdrücke, Teilzeichenketten, exakte Gleichheit, den Ausschluss einer Teilzeichenkette sowie Präfix- und Suffixprüfungen. Diese Auswahl macht Regeln ausdrucksstärker, erhöht aber auch die Verantwortung für Tests. Ein zu allgemeines Muster kann legitime Arbeit stören, während ein zu enges Muster relevante Fälle übersieht. Der Skill ist deshalb am wertvollsten als Schreib- und Reviewhilfe, nicht als Ersatz für die Prüfung realer Eingaben.

Nachrichten und Sicherheitsgrenzen

Die Nachricht einer Regel soll laut Anbieter erklären, was erkannt wurde, warum es problematisch sein kann und welche bessere Vorgehensweise infrage kommt. Für eine gute Warnung reicht es nicht, nur ein Schlagwort auszugeben. Die betroffene Operation, ihr möglicher Einfluss auf Quelltext, Daten oder Berechtigungen und eine sichere Alternative sollten verständlich beschrieben werden. Die Nachricht darf Markdown enthalten, weil sie in Hookify an Claude ausgegeben wird. Diese Katalogbeschreibung verwendet dagegen bewusst keine unklaren Formatmarker, damit sie in Skill Road sauber dargestellt wird.

Hookify selbst verleiht einer Regel keine zusätzlichen Berechtigungen und beweist nicht, dass ein vorgeschlagenes Muster sicher ist. Regeln können Vorgänge nur anhand der von ihnen geprüften Eingaben warnen oder blockieren. Teams müssen weiterhin die Claude-Code-Berechtigungen, lokale Dateien, Netzwerkzugriffe, Geheimnisse, Datenschutzanforderungen und mögliche Prompt-Injection-Szenarien getrennt bewerten. Insbesondere sollten keine Zugangsdaten, Tokens, personenbezogenen Inhalte oder Produktionswerte in Beispielregeln oder Warnmeldungen gespeichert werden. Vor einer Blockierung braucht es außerdem einen getesteten Ausnahmeweg, damit notwendige Wartungsarbeiten nicht blind verhindert werden.

Einordnung für Teams

Der Skill passt zu Entwicklerinnen, Entwicklern und Maintainerinnen, die wiederkehrende Leitplanken für agentische Coding-Abläufe dokumentieren möchten. Eine Regel kann als versionierbare Konvention dienen, sofern ihr Geltungsbereich, Auslöser, Nachricht und erwartete Reaktion im Team bekannt sind. Für lokale oder sensible Anpassungen sollte die Ablage und Weitergabe bewusst geprüft werden. Jede Regel gehört in eine kontrollierte Testschleife: harmlose Eingaben müssen unbehelligt bleiben, erwartete Treffer müssen verständlich melden, und Blockierungen dürfen nicht als alleinige Sicherheitskontrolle gelten.

Die offizielle Quelle ist ausschließlich der Anthropic-Pfad plugins/hookify/skills/writing-rules im öffentlichen Repository claude-plugins-official. Das Repository nennt Apache-2.0 als Lizenz. Skill Road führt diesen Eintrag als externen, verifizierten Anthropic-Skill und speichert keine GitHub-Sterne, weil das Skill-Modell kein entsprechendes Feld besitzt. Der Eintrag nennt keine konkreten Preise oder Kontobedingungen. Laut Anbieter beschreibt der Skill Regeln, Frontmatter, Ereignisse, Muster, Bedingungen und Nachrichten; die tatsächliche Verfügbarkeit und Ausführung hängt von der verwendeten Claude-Code-Umgebung, ihren Berechtigungen und der sorgfältigen Prüfung durch Menschen ab.

Kostenlos
Anbieter
Anthropic
Lizenz
Apache-2.0
Zuletzt geprüft
09.09.2026

Repository und Dokumentation

Kategorien

Kompatibel mit

Claude Code