VS Code Extension Localization

Leitfaden für vollständige Lokalisierung von Visual-Studio-Code-Erweiterungen.

Der Skill VS Code Extension Localization stammt aus dem offiziellen Repository github/awesome-copilot von GitHub. Er unterstützt Teams und Coding-Agenten dabei, sichtbare Texte einer Visual-Studio-Code-Erweiterung systematisch für mehrere Sprachen vorzubereiten. Laut Anbieter unterscheidet die Anleitung drei Ressourcenarten: lokalisierbare Beiträge in package.json, Inhalte von Walkthroughs und Meldungen beziehungsweise Zeichenketten im JavaScript- oder TypeScript-Quellcode. Für jede neu angelegte oder geänderte Ressource soll die passende Lokalisierung für alle aktuell unterstützten Sprachen erstellt oder aktualisiert werden. Der Skill ist keine Erweiterung, kein Übersetzungsdienst und kein automatisches Veröffentlichungswerkzeug. Er ist eine redaktionelle Prüfhilfe, die ein Agent beim Planen, Implementieren und Review von Lokalisierungsänderungen verwenden kann.

Warum die Einteilung wichtig ist

Eine VS-Code-Erweiterung kann Einstellungen, Befehle, Menüs, Ansichten, Begrüßungen und Walkthroughs über contribution points in package.json deklarieren. Laut der offiziellen VS-Code-Dokumentation werden solche deklarativen Texte über sprachspezifische package.nls-Dateien lokalisiert. Der Skill lenkt deshalb auf eine exklusive package.nls-Datei pro Zielsprache. Das verhindert, dass lokalisierbare Werte mit der Erweiterungslogik vermischt werden, und macht im Review sichtbar, welche Sprache zu welchem Ressourcensatz gehört. Die genaue Benennung einer Datei, die unterstützten Sprachkennungen und die tatsächlich verwendeten contribution points müssen weiterhin gegen die aktuelle VS-Code-Referenz und die eigene package.json geprüft werden.

Walkthroughs und Quellcode

Walkthrough-Schritte sind nicht einfach weitere Manifestwerte. Für sie sieht die Quelle eigene Markdown-Dateien vor, die dem jeweiligen Walkthrough-Schritt und der Sprache zugeordnet werden. Ein Agent kann damit prüfen, ob Titel, Beschreibungen und erklärende Texte gemeinsam übersetzt wurden und ob Verweise in der Erweiterung weiterhin stimmen. Für Meldungen und Zeichenketten aus JavaScript- oder TypeScript-Dateien nennt der Anbieter bundle.l10n-Dateien. Diese Trennung ist praktisch, weil deklarative Metadaten, redaktionelle Dokumentation und Laufzeittexte unterschiedliche Änderungs- und Testpfade haben. Eine Übersetzung, die nur die sichtbaren Menüeinträge abdeckt, lässt deshalb noch keine vollständige Lokalisierung erkennen.

Arbeitsablauf für sichere Reviews

Beginne mit einem Inventar aller benutzerseitig sichtbaren Texte. Ordne jede Fundstelle einem Manifestwert, einer Walkthrough-Datei oder einer Laufzeitzeichenkette zu. Prüfe danach, welche Sprachen das Projekt tatsächlich unterstützt, und aktualisiere für jede Sprache den passenden Ressourcensatz. Achte auf konsistente Platzhalter, Kontextbegriffe, Tastaturbefehle, Markup, Dateipfade und technische Bezeichner. Ein Agent sollte Unterschiede zwischen Quellsprache und Übersetzung verständlich begründen, aber keine sprachliche Änderung ohne Diff-Prüfung und Tests übernehmen. Öffne die Erweiterung anschließend in den vorgesehenen VS-Code-Versionen und kontrolliere Command Palette, Einstellungen, Menüs, Ansichten, Walkthroughs und Fehlermeldungen.

Grenzen und Sicherheit

Der Skill bearbeitet keine Dateien selbst und verleiht einem Agenten keine zusätzlichen Rechte. Ein Coding-Agent kann bei einer konkreten Aufgabe dennoch Änderungen an einem Arbeitsbaum vorschlagen oder anwenden. Prüfe die Änderungen deshalb in einer kontrollierten Umgebung, schränke Dateizugriffe ein und bestätige externe Nebenwirkungen. Übersetzungen können auch technische Inhalte verändern: Ein versehentlich übersetzter Konfigurationsschlüssel, ein beschädigter Platzhalter oder eine geänderte Escape-Sequenz kann Laufzeitfehler verursachen. Lokalisierung ersetzt außerdem keine Barrierefreiheitsprüfung, keine Erweiterungstests und keine manuelle Kontrolle des tatsächlichen Editors. GitHub beschreibt das zugrunde liegende Repository laut Anbieter mit einer MIT-Lizenz. Aktuelle Konditionen von GitHub, VS Code und verbundenen Entwicklungsumgebungen gehören nicht zu diesem Skill und werden hier nicht mit festen Preisen behauptet.

Einordnung

Der Eintrag gehört in die Kategorie Coding und ist für agentische Coding-Umgebungen geeignet, die Repositorydateien analysieren und Änderungen erklären können. Für exakte Dateinamen, Sprachkennungen und unterstützte contribution points bleibt die offizielle VS-Code-Dokumentation maßgeblich. Der Skill hilft besonders bei Review-Checklisten, bei der Aufteilung von Arbeit und bei der Suche nach vergessenen Übersetzungsdateien. Er entscheidet jedoch nicht selbst, ob eine Formulierung fachlich, rechtlich oder kulturell angemessen ist. Verantwortliche Entwicklerinnen und Entwickler müssen die Zielsprachen, die Produktterminologie, die Tests und die Darstellung in einer realen VS-Code-Installation prüfen.

Kostenlos
Anbieter
GitHub
Lizenz
MIT
Zuletzt geprüft
09.09.2026

Repository und Dokumentation

Kategorien

Kompatibel mit

Claude Code Codex Cursor