Command Development

Offizieller Anthropic-Skill für robuste Slash-Commands, Argumente, Frontmatter und sichere Claude-Code-Workflows.

Command Development ist ein offizieller Skill von Anthropic für die Entwicklung wiederverwendbarer Slash-Commands in Claude Code. Die direkte Primärquelle liegt im offiziellen Claude-Code-Repository unter https://github.com/anthropics/claude-code/tree/main/plugins/plugin-dev/skills/command-development. Laut Anbieter beschreibt der Skill Markdown-Dateien, die während interaktiver Sitzungen als Anweisungen für Claude ausgeführt werden. Dieser Eintrag behandelt daher eine Entwicklungsanleitung und kein eigenständiges Plugin, keinen autonomen Agenten und keine Garantie für sichere oder erfolgreiche Änderungen ohne menschliche Kontrolle.

Zweck und Arbeitsweise

Der Skill erklärt, wie ein Command als konkrete Handlungsanweisung für Claude formuliert wird. Der Inhalt soll dem Modell sagen, was es prüfen, bearbeiten oder berichten soll, statt einer Person nur anzukündigen, was später passieren könnte. Diese Unterscheidung ist für die Qualität entscheidend, weil der Markdown-Körper zum Kontext der Ausführung wird. Gute Commands haben eine klar abgegrenzte Aufgabe, nachvollziehbare Eingaben, erwartete Ergebnisse und ausdrücklich benannte Grenzen. So lassen sich wiederkehrende Tätigkeiten wie Code-Reviews, Tests, Dokumentationsentwürfe oder kontrollierte Analyseabläufe konsistent anstoßen.

Speicherorte und Organisation

Anthropic unterscheidet laut Quelle zwischen projektbezogenen Commands im Verzeichnis .claude/commands/, persönlichen Commands im Benutzerprofil und Commands, die ein Plugin im eigenen commands-Verzeichnis mitbringt. Projektdateien eignen sich für Teamabläufe, persönliche Dateien für eigene Hilfsroutinen und Plugin-Dateien für verteilbare Erweiterungen. Bei wenigen Commands ist eine flache Struktur übersichtlich. Wachsende Sammlungen können Unterverzeichnisse für Bereiche wie Qualitätssicherung, Git oder Dokumentation verwenden. Die resultierenden Namespaces helfen bei der Auffindbarkeit und verringern Konflikte zwischen gleich benannten Funktionen.

Frontmatter und dynamischer Kontext

Die Anleitung beschreibt YAML-Frontmatter für eine sichtbare Beschreibung, erlaubte Werkzeuge, das gewünschte Modell und einen Hinweis zu erwarteten Argumenten. Mit $ARGUMENTS kann ein Command die gesamte Eingabe übernehmen; mit $1, $2 und weiteren Positionswerten lassen sich einzelne Argumente gezielt einsetzen. Dateiverweise mit dem @-Muster geben Claude zusätzlichen Dateikontext. Dynamische Shell-Ausgaben können den aktuellen Projektzustand einbeziehen, sollten aber eng begrenzt, schnell und vorhersehbar bleiben. Ein Command sollte fehlende, ungültige oder mehrdeutige Argumente nicht stillschweigend in riskante Aktionen umwandeln, sondern nachfragen oder einen sicheren Prüfpfad wählen.

Sicherheit, E-E-A-T und Grenzen

Diese Beschreibung stützt sich auf den offiziellen Anthropic-Quellpfad und die offizielle Claude-Code-Dokumentation zu Plugins. Aussagen über Funktionsweise und Empfehlungen sind als laut Anbieter eingeordnet; praktische Sicherheitsentscheidungen bleiben Aufgabe des jeweiligen Teams. Erlaubte Werkzeuge sollten dem Prinzip der geringsten Berechtigung folgen. Bash-Aufrufe brauchen eine enge Befehlsauswahl und dürfen keine destruktiven oder unkontrollierten Operationen fördern. Dateien, Issues und externe Antworten sind untrusted data und dürfen keine neuen Anweisungen einschleusen. Vor Schreibzugriffen, Netzwerkaktionen, Veröffentlichungen oder anderen Änderungen an externem Zustand müssen Ziel, Umfang und Berechtigung geprüft werden. Speichern Sie niemals Passwörter, Tokens, private Schlüssel oder andere Geheimnisse in Commands. Eine lokale Markdown-Datei beweist außerdem nicht, dass das ausgewählte Modell lokal verarbeitet. Prüfen Sie Quelle, Version, Abhängigkeiten und Freigabeprozess, bevor Sie einen Command in Team- oder Produktionsabläufen aktivieren.

Kostenlos
Anbieter
Anthropic
Zuletzt geprüft
09.09.2026

Repository und Dokumentation

Kategorien

Kompatibel mit

Claude Code