Paddle MCP Server

Offizieller Remote-MCP-Server für Paddle-Kontodaten, Produktpreise, Abonnements und kontrollierte Abrechnungsabläufe.

Beschreibung

Der Paddle MCP Server verbindet einen KI-Assistenten mit einem Paddle-Konto. Er ist die Kontoanbindung im offiziellen KI-Werkzeugangebot von Paddle und unterscheidet sich vom Paddle Docs MCP Server: Der Dokumentationsdienst erklärt Schnittstellen, während dieser Server mit tatsächlichen Kontodaten arbeiten kann. Für ein Softwareunternehmen ist das beispielsweise bei der Untersuchung eines Abrechnungsproblems oder bei der Vorbereitung neuer Produktpreise hilfreich. Die Informationen in diesem Eintrag wurden anhand der offiziellen Dokumentation geprüft; ein authentifizierter Test mit einem Paddle-Konto wurde nicht durchgeführt.

Kontozugriff statt reiner Dokumentationssuche

Laut Paddle deckt der Dienst Preisgestaltung, Abonnements, Zahlungsprobleme, Berichte und Integrationsaufgaben ab. Im Zentrum steht nicht ein allgemeiner Zahlungsassistent, sondern die Arbeit mit der eigenen Paddle-Umgebung. Ein sinnvoller Einstieg ist eine klar begrenzte Frage zu einem bestehenden Produktkatalog. Wer dagegen nur eine Webhook-Signatur oder ein SDK-Beispiel verstehen möchte, benötigt zunächst den separaten Docs-Server und muss dafür keinen Zugriff auf Kundendaten vergeben.

Gehosteter Server mit getrennten Umgebungen

Die Verbindung erfolgt über HTTPS zu einem von Paddle betriebenen Remote-Dienst. Für die Testumgebung lautet der Endpunkt https://sandbox-mcp.paddle.com/mcp, für das produktive Konto https://mcp.paddle.com/mcp. Sandbox und Live besitzen getrennte Datenbestände und Zugangsdaten. Testprodukte werden dadurch nicht automatisch zu produktiven Angeboten. Es empfiehlt sich, beide Verbindungen unterschiedlich zu benennen und in jeder Anfrage ausdrücklich die gewünschte Umgebung anzugeben. Das senkt das Risiko, eine geplante Änderung im falschen Konto auszuführen.

Anmeldung und möglichst kleine Berechtigungen

Die Sandbox verlangt einen passenden API-Schlüssel als Bearer-Token und unterstützt laut Dokumentation kein OAuth. Live-Verbindungen können OAuth oder einen Live-API-Schlüssel verwenden. OAuth startet mit dem Lesezugriff, den die Rolle des Paddle-Nutzers erlaubt; weitere Rechte werden im Dashboard unter Connectors und MCP angepasst. Bei API-Schlüsseln bestimmen die vergebenen Berechtigungen den Zugriff. Ein Schlüssel für Produktabfragen benötigt beispielsweise nicht zugleich Schreibrechte auf Transaktionen. Schlüssel gehören weder in einen Chat noch in ein öffentliches Repository.

Werkzeuge und nachvollziehbare Arbeitsschritte

Paddle beschreibt eine Codemode-Schnittstelle mit search, execute und report_missing_tool. Der Agent sucht zunächst eine passende API-Methode und kann anschließend mehrere Aufrufe in einer JavaScript-Funktion verbinden. Das ist praktisch für zusammenhängende Untersuchungen, macht eine sorgfältige Prüfung des geplanten Ablaufs aber wichtiger. Eine Anfrage sollte das betreffende Konto, die relevanten Objekt-IDs und den gewünschten Zeitraum benennen. Bei einer Abonnementänderung ist eine Vorschau mit anschließender menschlicher Freigabe sinnvoller als ein unbeschränkt formulierter Automatisierungsauftrag.

Kosten, Datenfluss und operative Risiken

Für die MCP-Anbindung weisen die geprüften Seiten keinen eigenen Preis aus. Paddle als Zahlungs- und Abrechnungsplattform ist jedoch ein kommerzieller Dienst; die aktuellen Konditionen stehen auf der offiziellen Preisseite. Auch der verwendete KI-Client kann Kosten verursachen. Kontodaten, die als Werkzeugergebnis zurückkommen, gelangen in den Kontext des Clients; die anschließende Verarbeitung hängt von dessen Modellanbieter und Konfiguration ab. Daraus sollte keine Zusage über ausschließlich lokale Verarbeitung, konkrete Speicherfristen oder vollständige Datenanonymität abgeleitet werden.

Für wen sich der Paddle MCP Server eignet

Der Server passt zu Entwicklern und betrieblichen Teams, die Paddle bereits einsetzen und wiederkehrende Recherche- oder Abrechnungsaufgaben unterstützt erledigen möchten. Für erste Versuche sind eine Sandbox und eng gefasste Leserechte zweckmäßig. Der Server blockiert destruktive Operationen laut Anbieter nicht durch eine zusätzliche Freigabesperre: Warnhinweise ersetzen keine Berechtigungskontrolle. Aktivieren Sie deshalb Bestätigungen im Client und prüfen Sie Änderungen vor und nach der Ausführung. Ein Dokumentationstreffer allein ist noch keine Freigabe für eine produktive Änderung. Für eine allgemeine Recherche ohne Paddle-Konto ist der Docs MCP Server die passendere Wahl.

Voraussetzungen

Paddle-Konto für die gewünschte Sandbox- oder Live-Umgebung und ein MCP-Client mit HTTP-Unterstützung. Sandbox benötigt einen passend eingeschränkten API-Schlüssel; Live unterstützt OAuth oder einen Live-API-Schlüssel.

Installationsanleitung

Diese Anleitung zeigt die Einrichtung mit Claude Code. Sie benötigen einen installierten, angemeldeten Client. Beginnen Sie mit dem Docs-Server; Sandbox und Live-Kontozugriff sind getrennte, optionale Erweiterungen. Für Cursor finden Sie anschließend eine eigene Konfiguration. Die Schritte beruhen auf der offiziellen Dokumentation, nicht auf einem authentifizierten Praxistest mit einem Paddle-Konto.

Schritt 1: Claude Code prüfen

Öffnen Sie ein Terminal im Projektordner. Prüfen Sie, ob Claude Code erreichbar ist:

bash
claude --version

Erwartetes Ergebnis: eine Versionsnummer. Bei „command not found“ installieren Sie zuerst den Client nach seiner offiziellen Anleitung. Die folgenden bash-Felder enthalten Terminalbefehle; die Text-Felder sind Anfragen, die Sie im KI-Client stellen, nicht im Terminal ausführen.

Schritt 2: Paddle Docs MCP hinzufügen

Führen Sie diesen Befehl im Terminal aus. Er registriert nur die Dokumentationsverbindung und verlangt keinen Paddle-API-Schlüssel:

bash
claude mcp add --transport http paddle-docs https://paddlehq.mcp.kapa.ai

Erwartetes Ergebnis: Claude Code bestätigt die hinzugefügte Verbindung namens paddle-docs. Bereits laufende Sitzungen gegebenenfalls neu starten. Die Referenzen decken öffentliche Paddle-Dokumentation, OpenAPI-Spezifikation und SDKs ab; der Docs-Dienst kann keine Kontodaten ändern.

Schritt 3: Beim Docs-Dienst anmelden

Starten Sie eine interaktive Claude-Code-Sitzung im Projekt:

bash
claude

Geben Sie anschließend innerhalb dieser Sitzung folgenden Befehl ein, nicht in der normalen Shell:

text
/mcp

Wählen Sie paddle-docs und folgen Sie der angebotenen Anmeldung. Der Dienst läuft auf Kapa.ai und verlangt Google- oder GitHub-Anmeldung zur Ratenbegrenzung und zum Missbrauchsschutz. Ein Paddle-Konto ist nicht erforderlich. Erwartetes Ergebnis: der Client zeigt die Verbindung als authentifiziert und verfügbar an. Falls sie später ausfällt, prüfen Sie den Anmeldestatus erneut.

Schritt 4: Dokumentationszugriff testen

Stellen Sie in Claude Code diese lesende Anfrage:

text
Nutze paddle-docs und erkläre, wie eine Paddle-Webhook-Signatur geprüft wird. Nenne die passende offizielle Quelle. Ändere keine Dateien und keine Kontodaten.

Erwartetes Ergebnis: eine Antwort mit Bezug auf eine offizielle Referenz. Prüfen Sie die Quelle und die zu Ihrem Projekt passende SDK-Version. Verwenden Sie keine echten Kundendaten, API-Schlüssel oder internen Abrechnungsdetails als Suchbeispiel. Wenn Sie ausschließlich Integrationswissen benötigen, können Sie hier aufhören.

Schritt 5: Sandbox-Kontozugriff hinzufügen – optional

Erstellen Sie eine separate Paddle-Sandbox. Legen Sie dort einen Sandbox-API-Schlüssel mit den für Ihren Test nötigen Leserechten an, zum Beispiel für Produkte und Preise. Sandbox und Live haben getrennte Daten und Schlüssel; die Sandbox unterstützt bei diesem MCP-Server kein OAuth.

Ersetzen Sie SANDBOX_API_KEY im folgenden Beispiel durch Ihren eigenen Sandbox-Schlüssel. Kopieren Sie keine echten Schlüssel in Chats, Screenshots oder Repositories. Der eingesetzte Schlüssel kann in lokaler Client-Konfiguration und Shell-Verlauf erscheinen; schützen Sie diese Dateien und verwenden Sie möglichst eng begrenzte, widerrufbare Zugangsdaten.

bash
claude mcp add --transport http paddle-sandbox https://sandbox-mcp.paddle.com/mcp --header "Authorization: Bearer SANDBOX_API_KEY"

Erwartetes Ergebnis: eine zweite Verbindung namens paddle-sandbox. Öffnen Sie in der Claude-Sitzung erneut /mcp und prüfen Sie deren Verfügbarkeit. Ein Live-Schlüssel funktioniert an diesem Sandbox-Endpunkt nicht.

Schritt 6: Sandbox mit einer kleinen Leseanfrage prüfen

Aktivieren Sie die Bestätigung von Werkzeugaufrufen im Client. Stellen Sie dann diese Anfrage; nennen Sie die Umgebung ausdrücklich:

text
Nutze ausschließlich paddle-sandbox. Zeige mir höchstens fünf Produkte aus meinem Sandbox-Katalog. Führe keine schreibenden Aktionen aus.

Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Sandbox-Dashboard. Erst wenn Umgebung und Daten eindeutig stimmen, lohnt sich eine spätere Erweiterung der Rechte. Ein erfolgreicher Lesetest bestätigt nur diesen Zugriff, nicht die Sicherheit aller anderen Werkzeuge.

Schritt 7: Live-Verbindung hinzufügen – optional

Nur wenn Sie produktive Kontodaten benötigen, registrieren Sie im Terminal eine eigene Live-Verbindung:

bash
claude mcp add --transport http paddle-live https://mcp.paddle.com/mcp

Öffnen Sie anschließend /mcp in Claude Code und führen Sie die Paddle-OAuth-Anmeldung für paddle-live durch. OAuth startet mit den Leserechten, die Ihre Nutzerrolle erlaubt. Prüfen Sie die vergebenen Rechte im Paddle-Dashboard unter Connectors und MCP. Live unterstützt alternativ einen Live-API-Schlüssel, etwa für Umgebungen ohne Browser; Sandbox-Schlüssel sind dafür nicht geeignet.

Schritt 8: Alle eingerichteten Verbindungen kontrollieren

Prüfen Sie im Terminal die eingetragenen MCP-Verbindungen:

bash
claude mcp list

Erwarten Sie nur die Namen der Verbindungen, die Sie tatsächlich hinzugefügt haben: paddle-docs sowie optional paddle-sandbox und paddle-live. Prüfen Sie den Verbindungs- und Anmeldestatus außerdem über /mcp im Client. Bei Problemen kontrollieren Sie zunächst Servername, Endpunkt, Umgebung und Zugangsdaten. Dokumentationszugriff benötigt keine Paddle-Rechte; Kontoabfragen benötigen passende Entitätsberechtigungen.

Schritt 9: Änderungen separat planen und freigeben

Bevor Sie Schreibrechte vergeben, lassen Sie eine geplante Kontoänderung und ihre Auswirkungen erklären. Ein geeigneter Auftrag für die Sandbox lautet:

text
Nutze ausschließlich paddle-sandbox. Plane die gewünschte Änderung und zeige eine Vorschau der betroffenen Daten. Warte auf meine ausdrückliche Freigabe, bevor du eine Änderung ausführst.

Der Konto-Server kann mit execute mehrere API-Aufrufe verbinden. Laut Paddle gibt es keine zusätzliche serverseitige Bestätigungssperre für destruktive Aktionen. Warnungen ersetzen weder minimale Berechtigungen noch Client-Freigaben. Prüfen Sie wichtige Änderungen vor und nach der Ausführung; übernehmen Sie Test-Objekt-IDs und Sandbox-Pläne nicht ungeprüft in Live.

Alternative: die Verbindungen in Cursor eintragen

Öffnen Sie in Cursor die Einstellungen für MCP Tools und dann Add Custom MCP. Ergänzen Sie die folgenden Einträge in der vorhandenen mcpServers-Konfiguration; ersetzen Sie nicht die Konfiguration anderer Server. Entfernen Sie paddle-sandbox oder paddle-live, wenn Sie diese Verbindungen nicht benötigen. SANDBOX_API_KEY ist ein Platzhalter, kein funktionierender Schlüssel.

json
{
  "mcpServers": {
    "paddle-docs": {
      "type": "http",
      "url": "https://paddlehq.mcp.kapa.ai"
    },
    "paddle-sandbox": {
      "type": "http",
      "url": "https://sandbox-mcp.paddle.com/mcp",
      "headers": {
        "Authorization": "Bearer SANDBOX_API_KEY"
      }
    },
    "paddle-live": {
      "type": "http",
      "url": "https://mcp.paddle.com/mcp"
    }
  }
}

Speichern Sie die Konfiguration und starten Sie Cursor gegebenenfalls neu. Melden Sie sich für paddle-docs mit Google oder GitHub und für paddle-live über Paddle-OAuth an. Testen Sie danach zuerst eine Dokumentationsfrage oder eine Sandbox-Leseanfrage. Halten Sie eine Konfiguration mit echten API-Schlüsseln aus der Versionsverwaltung heraus.

Kosten, Datenschutz und offizielle Quellen

Die geprüften Seiten nennen keinen separaten MCP-Preis. Paddle-Plattformkosten und Kosten des KI-Clients oder Modells sind trotzdem getrennt zu prüfen. Dokumentationsfragen gehen an einen gehosteten Dienst; Kontowerkzeuge können sensible Geschäftsdaten zurückgeben. Daraus folgt keine Zusage über rein lokale Verarbeitung oder Speicherfristen. Aktuelle clientspezifische Anweisungen und mögliche Anmeldebesonderheiten finden Sie unter https://developer.paddle.com/sdks/ai/paddle-mcp/ und https://developer.paddle.com/sdks/ai/docs-mcp/.

claude mcp add --transport http paddle-live https://mcp.paddle.com/mcp

Authentifizierung

Live: Paddle-OAuth oder Live-API-Schlüssel als Bearer-Token. Sandbox: ausschließlich Sandbox-API-Schlüssel als Bearer-Token, kein OAuth.

Benötigte Zugriffsrechte

OAuth startet mit den durch die Nutzerrolle erlaubten Leserechten; zusätzliche Rechte werden im Dashboard vergeben. API-Schlüssel folgen ihren Entitäts- und Lese-/Schreibberechtigungen. Je nach Freigabe sind Änderungen an Produkten, Preisen, Abonnements und anderen Kontodaten möglich.

Übertragene oder gespeicherte Daten

Kontozugriff über den gehosteten Paddle-Dienst. Ergebnisse können Kunden- und Abrechnungsdaten enthalten und werden an den MCP-Client zurückgegeben. Eine anschließende Übertragung an den Modellanbieter hängt vom Client ab; keine belegte Zusage über ausschließlich lokale Verarbeitung oder Speicherfristen.

Sicherheitsrisiken

Der Server erzwingt laut Paddle keine zusätzliche Bestätigung für destruktive Aktionen. Warnhinweise sind keine Zugriffssperre. Verwechslung von Live und Sandbox, zu breite Schreibrechte, offengelegte Schlüssel und sensible Kontodaten im Modellkontext sind wesentliche Risiken. Client-Freigaben und minimale Rechte verwenden.

Lizenz und Kosten

Lizenz
Noch nicht erfasst.
Kosten
kostenlos

Die geprüften Quellen nennen keinen separaten Preis für die MCP-Anbindung. Die Kostenlos-Kennzeichnung bezieht sich auf diese Anbindung, nicht auf Paddle-Zahlungsabwicklung oder den KI-Client. Für Paddle gelten die kommerziellen Plattformkonditionen unter https://www.paddle.com/pricing; mögliche Client-/Modellkosten separat prüfen.

Alternativen

Noch nicht erfasst.

Auf einen Blick

Anbieter
Paddle
Status
Offizieller Server
Betriebsart
Remote
Aktuelle Version
Noch nicht erfasst.
Zuletzt geprüft
12.10.2026

Repository und Dokumentation

Kategorien

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