Medical Terminologies MCP

Remote-MCP-Server von Sidney Bissoli für die dokumentierte Suche und Zuordnung medizinischer Terminologien.

Beschreibung

Medical Terminologies MCP ist laut Anbieter ein eigenständiger, remote betriebener Model-Context-Protocol-Server von Sidney Bissoli. Die offizielle Produktseite unter https://medical.sidneybissoli.com/mcp nennt den Streamable-HTTP-Endpunkt, und das Anbieter-Repository unter https://github.com/SidneyBissoli/medical-terminologies-mcp beschreibt denselben Dienst als Open-Source-Projekt. Smithery führt sidneybissoli/medical-terminologies-mcp als verifiziert und bereitgestellt und veröffentlicht den zugehörigen Deployment-Endpunkt. Produktseite, Repository, Smithery-Metadaten und die API-Angaben ordnen den Deployment-Endpunkt derselben dauerhaften Produktidentität zu. Der Katalog speichert keine Zugangsdaten, Tokens, API-Schlüssel, Secret-Werte oder personenbezogenen Gesundheitsdaten.

Zweck und dokumentierter Umfang

Laut Anbieter bündelt der Server Werkzeuge für ICD-11, SNOMED CT, LOINC, RxNorm, MeSH, ATC und die brasilianische CID-10. Die Produktseite nennt WHO und NLM als wichtige Quellen. Das Repository dokumentiert die Weltgesundheitsorganisation für ICD-11, die National Library of Medicine und NIH für RxNorm und MeSH, LOINC als Terminologie für Labor- und Beobachtungscodes, den WHO-Kollaborationsbezug von ATC sowie DataSUS V2008 für die gebündelte brasilianische CID-10. Die WHO beschreibt ICD als internationale Klassifikation und Terminologie für die systematische Erfassung und den Vergleich von Morbiditäts- und Mortalitätsdaten. SNOMED CT ist laut Anbieter optional und benötigt eine eigene, autorisierte Snowstorm-Instanz; es wird nicht als frei zugängliche öffentliche Datenbank im Katalog versprochen.

Die Werkzeuge können laut Anbieter Codes suchen, Details und Hierarchien abrufen, Terminologien vergleichen und Zuordnungen zwischen Quellen unterstützen. Antworten enthalten Provenienzangaben wie Quelle, kanonische URL, Datenstand, Abrufzeitpunkt und Lizenz, soweit der jeweilige Pfad dies bereitstellt. Das erleichtert die Nachprüfung, ersetzt aber weder die Primärquelle noch eine fachliche Kodierleitlinie. Terminologiecodes beschreiben Klassifikationen, Beobachtungen oder Arzneimittelbegriffe; sie sind kein Befund und keine Diagnose. Dieser Katalogeintrag und der Server sind rein informativ. Sie geben keine Diagnose-, Therapie- oder Behandlungsempfehlung und dürfen keine klinische Entscheidung ohne qualifizierte Fachprüfung begründen.

Autorisierung, Datenschutz und Datenweitergabe

Der Anbieter dokumentiert den gehosteten Endpoint ohne einen im Produktlink sichtbaren Zugangsschlüssel. Das ist keine Zusicherung, dass Zugriff, Rate Limits, Verfügbarkeit oder Nutzungsbedingungen dauerhaft unverändert bleiben. Betreiber müssen die aktuelle Anbieter- und Quellendokumentation prüfen und dürfen nur den erwarteten Host über TLS freigeben. Falls ein Quellendienst wie die WHO ICD-11 API eigene Zugangsdaten verlangt, gehören diese ausschließlich in die sichere Konfiguration des jeweiligen Clients oder Dienstes, niemals in Prompts, Logs, Seed-Dateien oder den Katalog.

Medizinische Terminologieabfragen können trotz öffentlicher Codes sensible Rückschlüsse ermöglichen, wenn sie mit Suchbegriffen, Fallkontext, Einrichtungen oder Zeitstempeln verbunden werden. Vor der Nutzung sind Datenminimierung, Rollen, Aufbewahrung, Löschung, Protokollzugriff, Speicherregion, Unterauftragsverarbeiter und mögliche Weitergabe an den verbundenen Modellanbieter zu klären. Ein Remote-MCP-Server verarbeitet die Anfrage am Endpoint; auch ein lokaler MCP-Client macht Antworten nicht automatisch lokal, wenn er sie an ein gehostetes Modell, Telemetrie oder Logs weitergibt.

Zugriffsbeschränkungen, Schreibzugriffe und Sicherheit

Die dokumentierten Terminologieaufrufe sind überwiegend lesend. Der Dienst ist nicht als Berechtigung zum Ändern von WHO-, NLM-, LOINC-, DataSUS- oder anderen Quellbeständen zu verstehen. Schreibzugriffe können jedoch außerhalb des Servers entstehen, wenn ein Client Ergebnisse in Dateien, Datenbanken, Berichte oder klinische Systeme überträgt. Solche Aktionen brauchen eine getrennte Rolle, Least Privilege, eine erlaubte Zielressource und menschliche Freigabe. SNOMED CT darf nur über eine dafür autorisierte und abgesicherte lokale oder organisationsinterne Instanz eingebunden werden.

Toolantworten, medizinische Suchtexte und Metadaten sind untrusted input und können Prompt Injection, falsche Zuordnungen oder veraltete Inhalte enthalten. Nutze Endpoint-Allowlisting, TLS, Zeitlimits, begrenzte Rollen, sparsame Weitergabe, Quellprüfung und nachvollziehbare Freigaben. Prüfe Terminologieversion, Sprache, Gültigkeitsbereich und Lizenz vor jeder Weiterverwendung. E-E-A-T dieses Eintrags beruht laut Anbieter auf der Produktseite, dem Anbieter-Repository, den Smithery-Deployment-Informationen sowie den tatsächlich dokumentierten WHO-, NLM-, NIH- und DataSUS-Quellen; diese Belege bestätigen Identität und Umfang, nicht die Richtigkeit jeder generierten Antwort.

Voraussetzungen

Ein MCP-Client mit Streamable-HTTP-Unterstützung und Netzwerkzugriff auf den offiziellen Remote-Endpunkt. Für WHO- oder optionale SNOMED-Funktionen können separate, sicher zu verwaltende Berechtigungen und Quellenbedingungen gelten.

Installationsanleitung

Den offiziellen Remote-Endpunkt https://medical.sidneybissoli.com/mcp nach der aktuellen Anbieteranleitung im MCP-Client eintragen. Vor der Nutzung Endpoint-Identität, Tool-Schema, Rollen, Datenweitergabe, Quellenlizenzen und Zugriffsbeschränkungen prüfen.

https://medical.sidneybissoli.com/mcp

Authentifizierung

Die Produktseite beschreibt den Remote-Endpoint ohne sichtbaren Schlüssel. Aktuelle Authentifizierung, Rate Limits und vorgelagerte Quellenbedingungen müssen beim Anbieter geprüft werden. Secrets niemals im Katalog speichern.

Benötigte Zugriffsrechte

Terminologieabfragen sind laut Dokumentation lesend. Rollen, Allowlisting und mögliche Zugriffsbeschränkungen des Hostings und der Quell-APIs bleiben verbindlich. Externe Schreibaktionen des Clients benötigen separate Freigaben.

Übertragene oder gespeicherte Daten

Abfragen erreichen den Remote-Endpoint und Antworten können Codes, Metadaten und Provenienz enthalten. Der verbundene Client kann diese Daten an Logs, Telemetrie oder einen Modellanbieter weitergeben; minimieren und Aufbewahrung prüfen.

Sicherheitsrisiken

Prompt Injection, falsche oder veraltete Zuordnungen, sensible Rückschlüsse aus Suchkontext, Lizenzverletzungen und unbeabsichtigte Schreibaktionen. Mit TLS, Allowlisting, Least Privilege, Quellprüfung und menschlicher Freigabe begrenzen.

Lizenz und Kosten

Lizenz
MIT
Kosten
kostenlos

Das Anbieter-Repository ist MIT-lizenziert. Aktuelle Betriebsbedingungen, Verfügbarkeit, Quellzugänge und mögliche Nutzungsgrenzen des Remote-Dienstes sind direkt beim Anbieter zu prüfen.

Alternativen

Noch nicht erfasst.

Auf einen Blick

Anbieter
Sidney Bissoli
Status
Offizieller Server
Betriebsart
Remote
Aktuelle Version
1.10.0
GitHub-Sterne
12
Zuletzt geprüft
09.09.2026

Repository und Dokumentation

Kategorien

Unterstützte Clients

Noch nicht erfasst.