Make MCP Server
Offizieller MCP-Server von Make: Claude, ChatGPT, Cursor und Claude Code starten Make-Szenarien als Werkzeuge und verwalten Szenarien, Verbindungen, Webhooks und Datenspeicher, gehostet per OAuth.
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Beschreibung
Der Make MCP Server verbindet Ihren KI-Assistenten mit Ihrem Konto bei Make, der Plattform für No-Code-Automatisierung. MCP, das Model Context Protocol, ist ein offener Standard, über den Assistenten wie Claude, ChatGPT oder Cursor auf externe Dienste zugreifen. Make betreibt den Server selbst in der Cloud, Sie müssen also nichts installieren. Hinter dem Angebot steht Make mit Sitz in Prag, das früher unter dem Namen Integromat bekannt war und heute zu Celonis gehört. In Make heißen automatisierte Abläufe Szenarien. Ein Szenario kann etwa ein Formular auslesen, einen Eintrag im CRM anlegen und eine Nachricht in Slack schicken.
Wofür ist der Make MCP Server nützlich?
Der Kern des Servers ist eine einfache Idee: Jedes Szenario, das Sie in Make vorbereitet haben, wird zum Werkzeug für die KI. Sie bauen einen Ablauf einmal sauber und getestet in Make. Danach kann der Assistent ihn im Chat auf Zuruf starten und das Ergebnis weiterverarbeiten. Das ist verlässlicher, als die KI selbst Dutzende API-Aufrufe zusammensetzen zu lassen. Ein Vertriebsteam kann so zum Beispiel sagen: Lege diesen Lead an und schicke die Willkommensmail. Im Hintergrund läuft dann genau das Szenario, das die Abteilung freigegeben hat. Über mehr als 3.000 angebundene Apps wird der Assistent damit zu einer Bedienoberfläche für die ganze Automatisierung eines Unternehmens.
Szenarien als Werkzeuge
Damit ein Szenario als Werkzeug erscheint, muss es aktiv sein und die Zeitplanung On-Demand nutzen, also nur auf Anforderung laufen. Über Szenario-Eingaben und -Ausgaben legen Sie fest, welche Daten der Assistent übergibt und welche er zurückbekommt. Make empfiehlt, jedes Szenario ausführlich zu beschreiben. Die KI wählt das passende Werkzeug anhand dieser Beschreibung aus. Ein Lauf darf laut Dokumentation 25 Sekunden über OAuth und 40 Sekunden mit Token dauern. Dauert er länger, läuft das Szenario bis zu 40 Minuten weiter. Der Assistent bekommt dann eine Ausführungs-ID und kann das Ergebnis später abholen.
Verwaltungswerkzeuge
Neben dem Starten von Szenarien bietet der Server Werkzeuge zur Verwaltung des Kontos. Damit kann die KI Szenarien ansehen und ändern, Verbindungen, Webhooks und Datenspeicher pflegen sowie Teams und Organisationen verwalten. Laut Make lassen sich so auch Mitglieder in eine Organisation einladen. Diese Werkzeuge stehen nur in bezahlten Plänen zur Verfügung. Welche Werkzeuge der Assistent bekommt, entscheiden die Scopes. Scopes sind Berechtigungen, die Sie beim Verbinden einzeln auswählen.
Verbindung per OAuth oder Token
Der empfohlene Weg ist OAuth unter der Adresse mcp.make.com. OAuth ist ein Anmeldeverfahren, bei dem Sie den Zugriff im Browser erlauben, ohne einen Schlüssel weiterzugeben. Dabei wählen Sie auch die Organisation aus, auf die der Assistent zugreifen darf. Laut Make lässt sich nur mit OAuth der Zugriff auf eine bestimmte Organisation beschränken. Alternativ verbinden Sie den Server mit einem MCP-Token über die Adresse Ihrer Make-Zone, zum Beispiel eu2.make.com. Dieser Weg erlaubt längere Zeitlimits. Make dokumentiert eigene Anleitungen für Claude, Claude Code, ChatGPT, Cursor, Windsurf, Gemini CLI, Kiro, Warp und Mistral AI. In Claude ist Make als fertiger Connector im Verzeichnis gelistet.
Kostenloser Plan und bezahlte Pläne
Das Starten von Szenarien funktioniert laut Make in allen Plänen, auch im kostenlosen. Die Verwaltungswerkzeuge setzen einen bezahlten Plan voraus. Make rechnet über Credits ab, die meisten Aktionen in einem Szenario verbrauchen einen Credit. Jeder Lauf über den Assistenten zählt also wie ein normaler Szenario-Lauf. Aktuelle Pläne von Free über Core, Pro und Teams bis Enterprise finden Sie auf der Preisseite von Make.
Für wen lohnt sich der Make MCP Server?
Der Server lohnt sich für alle, die schon mit Make automatisieren und diese Abläufe nun per Chat auslösen wollen. Das gilt für Operations-, Marketing- und Vertriebsteams, aber auch für Agenturen, die Szenarien für Kunden betreuen. Der Vorteil gegenüber einer freien Steuerung von Apps durch die KI liegt in der Kontrolle. Der Assistent führt nur aus, was Sie vorher gebaut und getestet haben. Wer noch keine Szenarien hat, gewinnt mit dem Server allein wenig. Im Vergleich zum Zapier MCP Server oder zum n8n MCP Server ist Make vor allem dann die richtige Wahl, wenn das Team bereits mit dem visuellen Szenario-Editor von Make arbeitet. Beachten Sie, dass der Scope zum Ausführen alle aktiven On-Demand-Szenarien der Organisation freigibt. Eine feinere Trennung erreichen Sie laut Make ab dem Teams-Plan über eigene Konten je Team.
Voraussetzungen
Ein Make-Konto, kostenlos oder in einem bezahlten Plan; für die Verwaltungswerkzeuge ein bezahlter Plan. Mindestens ein aktives Szenario mit On-Demand-Zeitplanung, damit Werkzeuge erscheinen. Dazu ein Client mit Remote-MCP über Streamable HTTP, etwa Claude, ChatGPT, Claude Code oder Cursor.
Installationsanleitung
Mit dem Make MCP Server startet Ihr KI-Assistent Make-Szenarien als Werkzeuge und verwaltet auf Wunsch Ihr Make-Konto. Der Server wird von Make gehostet, Sie installieren nichts. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie Szenarien vorbereiten und den Server in gängigen Clients verbinden.
Szenarien vorbereiten
Ein Szenario erscheint nur dann als Werkzeug, wenn es aktiv ist und die Zeitplanung On-Demand nutzt. Legen Sie unter den Szenario-Eingaben fest, welche Daten der Assistent übergeben soll, und unter den Ausgaben, was er zurückbekommt. Schreiben Sie eine klare Beschreibung für das Szenario. Daran erkennt die KI, wann sie das Werkzeug nutzen soll.
Claude
Make ist in Claude als fertiger Connector gelistet. Öffnen Sie in der Seitenleiste Customize, dann Connectors und Discover. Suchen Sie nach Make und klicken Sie auf das Plus. Wählen Sie im Zustimmungsdialog die Organisation und die Scopes und klicken Sie auf Allow.
Schritt 1: Claude Code
Führen Sie im Terminal claude mcp add --transport http make https://mcp.make.com/claude aus. Starten Sie danach Claude Code mit claude und rufen Sie /mcp auf. Im Browser öffnet sich der Zustimmungsdialog von Make, dort wählen Sie Organisation und Scopes. Anschließend zeigt Claude Code den Server als verbunden an.
claude mcp add --transport http make https://mcp.make.com/claude
Cursor
Öffnen Sie in den Cursor-Einstellungen den Bereich für MCP-Werkzeuge und fügen Sie einen eigenen Server hinzu. Tragen Sie in der mcp.json einen Eintrag make mit der url https://mcp.make.com/cursor ein. Klicken Sie danach neben Make auf Needs login und bestätigen Sie die Anmeldung im Browser.
Schritt 2: Andere Clients und MCP-Token
Andere Clients mit Remote-MCP verbinden Sie über https://mcp.make.com/v2. Make hat eigene Anleitungen für ChatGPT, Windsurf, Gemini CLI, Kiro, Warp und Mistral AI. Gibt es Probleme mit OAuth, erstellen Sie unter Profil und API access ein Token mit dem Scope mcp:use. Nutzen Sie dann die Adresse Ihrer Zone, etwa https://eu2.make.com/mcp/v2, mit dem Token im Authorization-Header.
Zeitlimits und lange Läufe
Über OAuth darf ein Szenario-Lauf 25 Sekunden dauern, mit Token 40 Sekunden. Dauert er länger, läuft das Szenario bis zu 40 Minuten weiter. Der Assistent erhält eine Ausführungs-ID und kann das Ergebnis später abrufen, wenn der Scope zum Lesen von Szenarien freigegeben ist.
Sicher arbeiten
Der Scope zum Ausführen gibt alle aktiven On-Demand-Szenarien der Organisation frei. Stellen Sie deshalb nur Szenarien auf On-Demand, die die KI wirklich starten soll. Geben Sie Verwaltungs-Scopes nur frei, wenn Sie sie brauchen. Ein Token in der URL ist so geheim wie ein Passwort und gehört nicht in geteilte Konfigurationen.
claude mcp add --transport http make https://mcp.make.com/claude
Authentifizierung
OAuth mit dem Make-Konto, Organisation und Scopes werden im Zustimmungsdialog gewählt; nur so lässt sich der Zugriff auf eine Organisation beschränken. Alternativ ein MCP-Token aus Profil > API access mit dem Scope mcp:use, übergeben als Bearer-Header oder in der URL.
Benötigte Zugriffsrechte
Je nach Scope: aktive On-Demand-Szenarien ansehen und starten, Ergebnisse abrufen. In bezahlten Plänen zusätzlich Szenarien, Verbindungen, Webhooks und Datenspeicher ansehen und ändern sowie Teams und Organisationen verwalten, einschließlich Einladungen.
Übertragene oder gespeicherte Daten
Die Daten laufen über die Make-Cloud und die in den Szenarien verbundenen Apps. Angaben zur Speicherdauer speziell für den MCP-Server macht Make in der Dokumentation nicht. Inhalte im Chat gehen zusätzlich an den jeweiligen KI-Anbieter.
Sicherheitsrisiken
Mittel. Szenarien können in viele angebundene Apps schreiben, und die Verwaltungswerkzeuge ändern Szenarien und Verbindungen. Ein präparierter Text mit versteckten Anweisungen kann ungewollte Läufe auslösen. Nur die nötigen Scopes freigeben, Szenarien eng zuschneiden und ein Token in der URL wie ein Passwort behandeln.
Lizenz und Kosten
- Lizenz
- Noch nicht erfasst.
- Kosten
- kostenpflichtig
Szenarien starten funktioniert laut Make in allen Plänen, auch im kostenlosen. Die Verwaltungswerkzeuge brauchen einen bezahlten Plan. Abgerechnet wird über Credits wie bei jedem Szenario-Lauf. Aktuelle Pläne stehen auf make.com/en/pricing.
Alternativen
Noch nicht erfasst.
Auf einen Blick
- Anbieter
- Make
- Status
- Offizieller Server
- Betriebsart
- Remote
- Aktuelle Version
- Noch nicht erfasst.
- Zuletzt geprüft
- 30.10.2026
Repository und Dokumentation
Kategorien
Unterstützte Clients
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