Heroku MCP Server
Offizieller Heroku-MCP-Server: Apps, Dynos, Add-ons, Logs, Pipelines und Postgres per Sprachbefehl verwalten.
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Beschreibung
Der Heroku Platform MCP Server verbindet einen KI-Assistenten mit der Cloud-Plattform Heroku. Statt Befehle der Heroku CLI nachzuschlagen oder im Dashboard zu klicken, beschreiben Sie in natürlicher Sprache, was geschehen soll: „Zeig mir die letzten Logs der Produktions-App“, „Skaliere den Web-Dyno auf zwei Instanzen“ oder „Lege eine Review-App für diesen Branch an“. Der Assistent übersetzt das in Aufrufe der passenden Werkzeuge und arbeitet dabei mit Ihrem echten Heroku-Konto. Gepflegt wird das Projekt von Heroku selbst, es ist quelloffen und laut README noch in einer frühen Entwicklungsphase.
Was ist der Heroku MCP Server?
Der Server implementiert das Model Context Protocol (MCP) und läuft lokal auf Ihrem Rechner als Prozess, den der KI-Client startet. Er nutzt die Heroku CLI als Unterbau und greift damit auf dieselben Plattformfunktionen zu, die Sie sonst im Terminal aufrufen. Laut Anbieter funktioniert er mit Common Runtime sowie mit Cedar Private Spaces, Shield Spaces und Fir Private Spaces. Dokumentierte Clients sind Claude Desktop, Zed, Cursor, Windsurf, Cline, VS Code und Trae, grundsätzlich lässt er sich aber in jeden MCP-fähigen Client einbinden.
Funktionen und Werkzeuge
Die Werkzeuge decken den Alltag auf der Plattform ab. Zur App-Verwaltung gehören das Auflisten, Anlegen, Umbenennen und Übertragen von Apps sowie Deployments und One-off-Dynos. Für Prozesse stehen Auflisten, Skalieren und Neustarten bereit. Add-ons lassen sich anzeigen, nachschlagen und bereitstellen. Hinzu kommen der Wartungsmodus, das Abrufen von App-Logs, Pipelines (anlegen, auflisten, Details, Promotion) sowie die Übersicht über Teams und Private Spaces.
Besonders umfangreich ist der Bereich Heroku Postgres. Der Server kann Datenbankinformationen anzeigen, laufende Abfragen und Sperren untersuchen, langsame Abfragen („Outliers“) finden, Zugangsdaten und Backups verwalten, Wartung und Upgrades anstoßen und über pg_psql auch SQL ausführen. Für die Fehlersuche ist das ein echter Gewinn, weil der Assistent mehrere Diagnoseschritte hintereinander ausführen und die Ergebnisse gleich einordnen kann.
Einrichtung
Voraussetzung ist die Heroku CLI in Version 10.8.1 oder höher. Der empfohlene Weg ist der Befehl heroku mcp:start: Er nutzt Ihre bestehende CLI-Anmeldung, sodass kein API-Schlüssel in einer Konfigurationsdatei landet. Alternativ starten Sie den Server mit npx -y @heroku/mcp-server und hinterlegen ein Autorisierungstoken in der Umgebungsvariable HEROKU_API_KEY. Das Token erzeugen Sie per heroku authorizations:create, mit heroku auth:token oder im Dashboard unter den Kontoeinstellungen. Beispielkonfigurationen für die genannten Clients stehen im Repository und in der Heroku-Dokumentation.
Kosten und Lizenz
Der Server ist unter Apache-2.0 lizenziert und kostet selbst nichts. Entscheidend sind die Ressourcen, die Sie über ihn anlegen oder skalieren: Dynos, Add-ons und Datenbanken werden nach den Tarifen Ihres Heroku-Kontos abgerechnet. Aktuelle Konditionen veröffentlicht Heroku auf der offiziellen Preisseite. Beachten Sie, dass ein Assistent Aktionen wie Skalieren oder das Bereitstellen eines Add-ons auslösen kann, die Folgekosten verursachen.
Für wen lohnt sich der Heroku MCP Server?
Er lohnt sich für Entwicklerinnen und Entwickler, die ohnehin auf Heroku deployen und Routineaufgaben wie Log-Analyse, Skalierung oder Datenbankdiagnose aus der Entwicklungsumgebung heraus erledigen möchten, ohne den Kontext zu wechseln. Auch kleine Teams ohne dedizierte Plattformrolle profitieren, weil der Assistent CLI-Syntax und Postgres-Diagnosebefehle kennt. Wer Heroku nicht nutzt, hat keinen Nutzen, denn der Server ist ausschließlich auf diese Plattform zugeschnitten. Für automatisierte Produktionsabläufe bleiben klassische Pipelines und Infrastruktur als Code die verlässlichere Wahl.
Sicherheit und Grenzen
Der Server handelt mit den Rechten Ihres Heroku-Kontos oder Tokens. Er kann also Apps verändern, skalieren, in den Wartungsmodus versetzen und Datenbanken bearbeiten. Prüfen Sie deshalb Aktionen mit Folgen, bevor Sie sie bestätigen, und arbeiten Sie für Experimente mit einer Staging-App. Bevorzugen Sie heroku mcp:start, damit kein Token in Konfigurationsdateien oder Prompts landet. Der Hersteller weist darauf hin, dass sich Funktionsumfang und Werkzeuge noch ändern können.
Häufige Fragen
Ist der Heroku MCP Server kostenlos? Der Server selbst ja, er ist Open Source. Kosten entstehen durch die Heroku-Ressourcen, die Sie damit nutzen.
Brauche ich einen API-Schlüssel? Nicht zwingend. Mit heroku mcp:start genügt die bestehende CLI-Anmeldung, nur der npx-Weg verlangt HEROKU_API_KEY.
Kann der Assistent auch Datenbanken verändern? Ja, die Postgres-Werkzeuge reichen bis zu Backups, Wartung und SQL-Abfragen. Arbeiten Sie vorsichtig und mit Staging-Daten.
Voraussetzungen
Heroku-Konto, Heroku CLI ab Version 10.8.1 (global installiert), Node.js für den npx-Weg sowie ein MCP-Client (Claude Desktop, Cursor, Windsurf, Cline, VS Code, Zed, Trae u. a.).
Installationsanleitung
Der Heroku MCP Server erlaubt es KI-Clients wie Cursor oder Claude Desktop, Heroku-Apps, Logs und Postgres-Datenbanken zu verwalten. Dieser Ratgeber zeigt den schnellsten Weg zur ersten funktionierenden Verbindung.
Schritt 1: Voraussetzungen prüfen
Installieren Sie die Heroku CLI global und prüfen Sie mit heroku --version, dass mindestens Version 10.8.1 läuft. Melden Sie sich mit heroku login an, damit die CLI-Sitzung gültig ist.
Schritt 2: Server per CLI-Anmeldung einbinden
Tragen Sie in der MCP-Konfiguration Ihres Clients den Befehl heroku mcp:start ein, für Cursor etwa unter mcpServers mit dem Namen heroku. Dieser Weg nutzt Ihre bestehende Anmeldung, sodass kein Token in einer Datei liegt.
Alternative mit API-Token
Wenn die CLI-Sitzung nicht verfügbar ist, etwa in einer isolierten Umgebung, starten Sie den Server mit npx -y @heroku/mcp-server. Erzeugen Sie vorher ein Token mit heroku authorizations:create und übergeben Sie es als Umgebungsvariable HEROKU_API_KEY, nie im Prompt oder im Repository.
npx -y @heroku/mcp-server
Schritt 3: Verbindung testen
Starten Sie mit einer lesenden Anfrage, etwa „Liste meine Heroku-Apps auf“ oder „Zeig die letzten Logs von meiner Staging-App“. Erst wenn das funktioniert, lohnt sich der Schritt zu Skalierung oder Datenbankdiagnose.
Grenzen bewusst setzen
Der Server handelt mit den vollen Rechten Ihres Kontos. Üben Sie an einer Staging-App, bestätigen Sie schreibende Aktionen einzeln und prüfen Sie vor Skalierung oder neuen Add-ons mögliche Folgekosten.
heroku mcp:start
Authentifizierung
Bestehende Heroku-CLI-Sitzung bei heroku mcp:start; alternativ Autorisierungstoken in der Umgebungsvariable HEROKU_API_KEY.
Benötigte Zugriffsrechte
Rechte folgen dem angemeldeten Heroku-Konto bzw. dem Token. Die Werkzeuge können Apps, Dynos, Add-ons, Pipelines und Postgres-Datenbanken lesen und verändern.
Übertragene oder gespeicherte Daten
Der Server läuft lokal und ruft die Heroku-Plattform-APIs über die CLI auf. App-Logs, Konfigurationen und Abfrageergebnisse gelangen in den Kontext des KI-Clients und damit zum jeweiligen Modellanbieter.
Sicherheitsrisiken
Schreibende Aktionen (Skalieren, Wartungsmodus, Löschen oder Übertragen von Apps, SQL auf Produktionsdatenbanken), versehentliche Folgekosten, ein im Klartext gespeichertes API-Token sowie sensible Daten in Logs und Abfrageergebnissen.
Lizenz und Kosten
- Lizenz
- Apache-2.0
- Kosten
- kostenlos
Der Server ist Apache-2.0-lizenziert und kostenlos. Kosten entstehen durch die über ihn genutzten Heroku-Ressourcen nach dem Tarif des Kontos; Details auf der offiziellen Heroku-Preisseite.
Alternativen
Noch nicht erfasst.
Auf einen Blick
- Anbieter
- Heroku
- Status
- Offizieller Server
- Betriebsart
- Lokal
- Aktuelle Version
- Noch nicht erfasst.
- GitHub-Sterne
- 82
- Zuletzt geprüft
- 10.10.2026
Repository und Dokumentation
Kategorien
Unterstützte Clients
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