Firebase MCP Server

Offizieller MCP-Server aus der Firebase CLI: Firestore, Authentication, Crashlytics, Remote Config, Cloud Functions und Deployments direkt aus Claude Code, Cursor oder VS Code steuern.

Beschreibung

Der Firebase MCP Server verbindet Ihren KI-Assistenten mit Ihren Firebase-Projekten und mit dem Code Ihrer App. MCP, das Model Context Protocol, ist ein offener Standard, über den Assistenten wie Claude Code, Cursor oder GitHub Copilot in VS Code externe Werkzeuge nutzen. Firebase ist die App-Entwicklungsplattform von Google mit Diensten wie der Datenbank Cloud Firestore, Firebase Authentication für Anmeldungen, Crashlytics für Absturzberichte und Hosting. Der Server stammt direkt vom Firebase-Team und steckt in der offiziellen Firebase CLI, dem Kommandozeilenwerkzeug firebase-tools. Sie starten ihn lokal mit npx -y firebase-tools@latest mcp. Eine eigene Installation ist nicht nötig, solange Node.js und npm vorhanden sind.

Wofür ist der Firebase MCP Server nützlich?

Wer eine App mit Firebase baut, springt ständig zwischen Editor, Firebase-Konsole und Terminal. Der MCP-Server holt diese Arbeit in den Chat des Assistenten. Sie können ein neues Projekt anlegen, Dienste initialisieren, Dokumente in Firestore abfragen oder Nutzer in Authentication sperren, ohne die Konsole zu öffnen. Besonders praktisch ist die Fehlersuche: Der Assistent liest offene Crashlytics-Issues samt Ereignissen, schaut in die Logs von Cloud Functions oder App Hosting und schlägt danach direkt im Code eine Korrektur vor. Weil der Server auch das Projektverzeichnis mit der firebase.json kennt, sieht er Konfiguration und Quellcode zusammen.

Funktionsbereiche im Überblick

Laut Dokumentation sind die Werkzeuge in Feature-Gruppen aufgeteilt. Die Gruppe core ist immer aktiv und deckt Anmeldung, Projekt- und App-Daten, SDK-Konfiguration, Prüfung von Sicherheitsregeln, Initialisierung und Deployment ab. Dazu kommen auth für Nutzerverwaltung und Custom Claims, firestore für Dokumente, Abfragen, Indizes, Datenbanken und Backups, storage für Download-Links, realtimedatabase zum Lesen und Schreiben, dataconnect für Schemas und GraphQL-Operationen, crashlytics, apphosting, functions, messaging zum Versand von Push-Nachrichten über Firebase Cloud Messaging und remoteconfig zum Veröffentlichen oder Zurückrollen von Vorlagen. Mit dem Flag --only begrenzen Sie die Werkzeuge auf die Gruppen, die Sie wirklich brauchen. Das hält die Werkzeugliste kurz und reduziert das Risiko. Mit --dir legen Sie das Projektverzeichnis fest.

Prompts, Ressourcen und Dokumentation

Neben Werkzeugen liefert der Server fertige Prompts. firebase:init richtet Dienste ein, auch Backend- und KI-Funktionen, firebase:deploy stößt ein Deployment an. Für Firestore und Cloud Storage gibt es Prompts, die Sicherheitsregeln samt Unit-Tests erzeugen. Ressourcen geben dem Assistenten Anleitungen an die Hand, etwa zur Crashlytics-Analyse oder zur Firestore-Einrichtung. Über Developer-Knowledge-Werkzeuge durchsucht er zudem die offizielle Google-Entwicklerdokumentation. So arbeitet er mit aktuellen Angaben statt mit veraltetem Trainingswissen.

Anmeldung, Sicherheit und Datenfluss

Der Server läuft auf Ihrem Rechner und nutzt dieselben Zugangsdaten wie die Firebase CLI, also Ihr angemeldetes Konto oder Application Default Credentials. Der Assistent hat damit dieselben Rechte wie Sie. Das schließt Löschvorgänge für Firestore-Dokumente, Datenbanken, Indizes und Backups ein. Prüfen Sie deshalb jeden Werkzeugaufruf, bevor Sie ihn freigeben, und arbeiten Sie zuerst mit einem Testprojekt. Einige Firestore-Werkzeuge leiten Anfragen laut Google an entfernte Dienste weiter. Einzelne Werkzeuge nutzen außerdem Gemini in Firebase. Deren Ergebnisse können laut README plausibel klingen und trotzdem falsch sein, und personenbezogene Daten gehören dort nicht hinein.

Kosten und Lizenz

Der Server ist Teil der Firebase CLI und steht wie sie unter der MIT-Lizenz auf GitHub. Für den Server selbst fällt keine Gebühr an. Es gelten die normalen Firebase-Tarife: der kostenlose Spark-Plan ohne Zahlungsmittel und der Blaze-Plan mit nutzungsabhängiger Abrechnung für mehr Dienste und höhere Kontingente. Was der Assistent im Projekt anlegt oder ausliest, wird wie jede andere Nutzung abgerechnet.

Für wen lohnt sich der Firebase MCP Server?

Der Server lohnt sich für App-Entwickler, die Firebase bereits nutzen und KI-gestützt im Editor arbeiten. Er spart Wege in die Konsole, verbindet Fehlerdaten aus Crashlytics mit dem Code und nimmt Routinearbeit wie Regeln, Indizes oder Deployments ab. Im Vergleich zu den MCP-Servern von Supabase oder Appwrite ist er besonders breit aufgestellt, weil er neben Datenbank und Auth auch Absturzberichte, Push-Nachrichten und Remote Config abdeckt. Claude Code und Cursor bekommen zusätzlich ein Plugin mit Agent Skills, die Gemini CLI eine eigene Erweiterung. Wer Firebase nicht einsetzt, hat dagegen keinen Nutzen.

Voraussetzungen

Node.js und npm, ein Google-Konto mit Zugriff auf ein Firebase-Projekt (Anmeldung über die Firebase CLI oder Application Default Credentials) und ein MCP-Client mit stdio-Unterstützung, etwa Claude Code, Claude Desktop, Cursor, VS Code mit Copilot, Windsurf, Cline oder Antigravity.

Installationsanleitung

Der Firebase MCP Server ist Teil der Firebase CLI und gibt Ihrem KI-Assistenten Zugriff auf Firestore, Authentication, Crashlytics, Cloud Functions, Remote Config und weitere Firebase-Dienste. Er läuft lokal über stdio. Dieser Ratgeber zeigt die Einrichtung in gängigen Clients und wie Sie den Zugriff sinnvoll begrenzen.

Schritt 1: Voraussetzungen

Sie brauchen Node.js und npm. Der Server nutzt dieselben Zugangsdaten wie die Firebase CLI. Melden Sie sich deshalb vorab mit npx -y firebase-tools@latest login an, oder stellen Sie Application Default Credentials bereit. Alternativ meldet der Assistent Sie später über das Login-Werkzeug des Servers an.

Claude Code

Empfohlen ist das offizielle Plugin, weil es neben dem Server auch Agent Skills mitbringt. Führen Sie claude plugin marketplace add firebase/firebase-tools und danach claude plugin install firebase@firebase aus. Wer nur den Server möchte, nutzt claude mcp add firebase npx -- -y firebase-tools@latest mcp. Mit claude mcp list prüfen Sie, ob firebase als verbunden angezeigt wird.

Cursor, Claude Desktop und Windsurf

Diese Clients verwenden denselben JSON-Eintrag. Legen Sie unter mcpServers einen Server firebase mit command npx und args -y, firebase-tools@latest und mcp an. In Cursor gehört der Eintrag nach .cursor/mcp.json im Projekt oder nach ~/.cursor/mcp.json für alle Projekte. Alternativ installieren Sie das Firebase-Plugin aus dem Cursor Marketplace. In Claude Desktop öffnen Sie die Konfiguration über Settings, Developer und Edit Config. Windsurf liest ~/.codeium/windsurf/mcp_config.json.

VS Code mit Copilot

Legen Sie im Projekt die Datei .vscode/mcp.json an. Unter servers kommt ein Eintrag firebase mit type stdio, command npx und denselben args. Soll der Server in allen Projekten verfügbar sein, tragen Sie ihn stattdessen in den Benutzereinstellungen unter mcp und servers ein.

Gemini CLI und Firebase Studio

Für die Gemini CLI gibt es eine eigene Erweiterung, die Sie mit gemini extensions install https://github.com/firebase/agent-skills installieren. In Firebase Studio tragen Sie den Server in .idx/mcp.json ein.

Werkzeuge begrenzen

Hängen Sie an die args das Flag --only mit einer kommagetrennten Liste an, etwa auth,firestore,storage. Dann sieht der Assistent nur die Kerngruppe und diese Bereiche. Mit --dir und einem absoluten Pfad legen Sie fest, welches Verzeichnis mit firebase.json als Projekt gilt. Das ist hilfreich, wenn der Client nicht im Projektordner startet.

Sicher arbeiten

Der Assistent handelt mit Ihren vollen Rechten, inklusive Löschen von Firestore-Daten, Versand von Push-Nachrichten und Deployments. Geben Sie Werkzeugaufrufe einzeln frei, statt sie pauschal zu erlauben. Neue Abläufe testen Sie zuerst in einem eigenen Testprojekt. Werkzeuge mit Gemini in Firebase können falsche Antworten liefern, prüfen Sie deren Ergebnisse vor dem Übernehmen.

claude mcp add firebase npx -- -y firebase-tools@latest mcp

Authentifizierung

Dieselben Zugangsdaten wie die Firebase CLI: ein mit firebase login angemeldetes Konto oder Application Default Credentials. Die Gruppe core enthält zusätzlich Werkzeuge zum An- und Abmelden.

Benötigte Zugriffsrechte

Alles, was das angemeldete Konto darf: Projekte und Apps anlegen, Dienste initialisieren und deployen, Firestore-Dokumente, Datenbanken, Indizes und Backups lesen, ändern und löschen, Nutzer verwalten, Push-Nachrichten senden, Remote-Config-Vorlagen veröffentlichen sowie Logs und Crashlytics-Daten lesen.

Übertragene oder gespeicherte Daten

Der Server läuft lokal und spricht direkt mit den Firebase- und Google-Cloud-Schnittstellen. Einige Firestore-Werkzeuge leiten Anfragen an entfernte Dienste weiter, einzelne Werkzeuge nutzen Gemini in Firebase. Daten, die im Chat erscheinen, gehen zusätzlich an den jeweiligen KI-Anbieter.

Sicherheitsrisiken

Hoch. Der Assistent handelt mit Ihren vollen Rechten und kann Produktionsdaten löschen, Nutzer sperren, Push-Nachrichten an echte Nutzer senden oder Deployments auslösen. Ein präparierter Text mit versteckten Anweisungen kann solche Aktionen anstoßen. Werkzeugaufrufe einzeln freigeben, mit --only begrenzen und zuerst in einem Testprojekt arbeiten.

Lizenz und Kosten

Lizenz
MIT
Kosten
kostenlos

Der Server selbst ist kostenlos und Open Source. Es gelten die normalen Firebase-Tarife: der kostenlose Spark-Plan und der Blaze-Plan mit nutzungsabhängiger Abrechnung. Aktuelle Bedingungen stehen auf firebase.google.com/pricing.

Alternativen

Noch nicht erfasst.

Auf einen Blick

Anbieter
Google
Status
Offizieller Server
Betriebsart
Lokal
Aktuelle Version
Noch nicht erfasst.
Zuletzt geprüft
30.10.2026

Repository und Dokumentation

Kategorien

Unterstützte Clients