Dropbox MCP Server

Offizieller, von Dropbox gehosteter MCP-Server: KI-Assistenten wie Claude, ChatGPT, Codex und Cursor durchsuchen, lesen, verschieben und teilen Dateien in Ihrer Dropbox, inklusive Dropbox Sign und Paper.

Beschreibung

Der Dropbox MCP Server verbindet Ihre Dropbox mit KI-Assistenten. MCP, das Model Context Protocol, ist ein offener Standard, über den Assistenten wie Claude, ChatGPT, Codex oder Cursor auf externe Dienste zugreifen. Der Server stammt von Dropbox selbst und läuft auf dessen Infrastruktur unter der Adresse mcp.dropbox.com/mcp. Sie müssen also nichts installieren und keinen eigenen Server betreiben. Laut Hilfeseite befindet sich der Dienst in einer offenen Beta, für die zusätzliche Beta-Bedingungen gelten. Die Anmeldung läuft über Dropbox OAuth. OAuth ist ein Anmeldeverfahren, bei dem Sie dem Assistenten im Browser Zugriff erteilen, ohne Ihr Passwort weiterzugeben.

Wofür ist der Dropbox MCP Server nützlich?

Viele Arbeitsunterlagen liegen in der Dropbox: Verträge, Präsentationen, Protokolle, Rechnungen oder Projektordner. Bisher mussten Sie Dateien herunterladen und in den Chat hochladen, damit ein Assistent damit arbeiten konnte. Mit dem MCP-Server greift der Assistent direkt auf die Dropbox zu. Sie können ihn etwa bitten, alle Angebote eines Kunden zu finden, eine Präsentation zusammenzufassen oder Dateien eines abgeschlossenen Projekts in einen Archivordner zu verschieben. Der Assistent kann auch Freigabelinks erstellen und Dateianfragen anlegen. Eine Dateianfrage ist ein Link, über den andere Personen Dateien in Ihren Ordner hochladen können. Für Entwickler ist der Server interessant, weil Claude Code oder Codex so Spezifikationen und Unterlagen aus der Dropbox lesen, ohne dass Sie sie ins Repository kopieren.

Dateien, Freigaben und Wiederherstellung

Laut Dropbox umfasst der Server Werkzeuge für Dateien und Ordner: auflisten, suchen, Metadaten und Inhalte lesen, Ordner und Dateien anlegen, kopieren, verschieben und löschen sowie Download-Links erzeugen. Dazu kommen Werkzeuge für Freigaben und Dateianfragen. Besonders praktisch sind die Werkzeuge für Versionen. Der Assistent kann frühere Fassungen einer Datei auflisten und wiederherstellen und gelöschte Ordner zurückholen, solange der Wiederherstellungszeitraum Ihres Tarifs noch läuft. Außerdem gibt es Werkzeuge, die Dateien in Markdown umwandeln oder Transkripte von Audio- und Videodateien abrufen. Ein Kontowerkzeug zeigt belegten Speicher und Kontingent.

Dropbox Sign und Dropbox Paper

Der Server deckt nicht nur den Dateispeicher ab. Laut Hilfeseite enthält er auch Werkzeuge für Dropbox Sign. Damit kann der Assistent Signaturanfragen senden, suchen, erinnern, abbrechen und unterschriebene Dokumente herunterladen. Für Dropbox Paper kann er Dokumente lesen, anlegen und bearbeiten sowie Kommentare und Aufgaben verwalten. Die Paper-Werkzeuge funktionieren laut Dropbox derzeit nur mit Claude Code, Cursor und Codex. Sie erreichen nur Paper-Dokumente, die Ihr Konto ohnehin sehen darf.

Grenzen im Überblick

Dropbox nennt einige feste Grenzen. Inhalte lesen und Dateien anlegen funktioniert nur bis 5 MB pro Datei. Eine Ordnerabfrage liefert höchstens 100 Einträge, ebenso die Liste der Dateiversionen. Große Kopier-, Verschiebe- oder Löschaufträge laufen im Hintergrund, und der Assistent muss ihren Status gesondert abfragen. Ohne Probleme verbinden sich laut Dropbox nur Claude Code, Claude Web und Desktop, ChatGPT Web, Codex und Cursor. Für andere MCP-Clients brauchen Sie eine eigene App in der Dropbox App Console mit App-Key und App-Secret. Die Zugangstoken sind dort kurzlebig und müssen regelmäßig erneuert werden.

Was unterscheidet ihn von Alternativen?

Im Netz finden sich mehrere inoffizielle Dropbox-MCP-Server aus der Community. Sie laufen meist lokal und brauchen ein selbst angelegtes API-Token. Der offizielle Server ist gehostet, wird von Dropbox gepflegt und bindet Sign und Paper mit ein. Davon zu unterscheiden ist der Dropbox Dash MCP Server unter mcp.dropbox.com/dash. Er durchsucht die Inhalte, die in Dropbox Dash aus verschiedenen Arbeitswerkzeugen zusammenlaufen, und arbeitet nur lesend.

Für wen lohnt sich der Dropbox MCP Server?

Der Server lohnt sich für alle, die ihre Arbeitsdateien in Dropbox ablegen und sie mit einem KI-Assistenten auswerten oder ordnen wollen. Teams sparen sich das Hin und Her zwischen Ordner und Chatfenster. In Dropbox-Teams können Administratoren steuern, ob Mitglieder Apps verbinden dürfen. Klären Sie das vorab. Zu den Kosten: Die Hilfeseite nennt für den MCP-Server weder einen eigenen Preis noch einen bestimmten Dropbox-Tarif als Voraussetzung. Dropbox selbst gibt es im kostenlosen Basic-Plan sowie in kostenpflichtigen Tarifen. Je nach Assistent brauchen Sie dort einen Tarif mit eigenen Connectoren oder Entwicklermodus.

Voraussetzungen

Ein Dropbox-Konto. Dazu ein unterstützter Client: Claude Code oder die Codex CLI lokal installiert, Claude mit Zugriff auf eigene Connectoren oder ChatGPT mit Entwicklermodus (jeweils nur in bestimmten Tarifen) oder Cursor. In Dropbox-Teams muss der Administrator das Verbinden von Apps erlauben.

Installationsanleitung

Der Dropbox MCP Server gibt Ihrem KI-Assistenten Zugriff auf Ihre Dropbox. Er läuft bei Dropbox unter https://mcp.dropbox.com/mcp, Sie installieren also nichts. Dieser Ratgeber zeigt die Einrichtung in den unterstützten Clients und worauf Sie danach achten sollten.

Vorher klären

Sie brauchen ein Dropbox-Konto. Sind Sie Mitglied eines Dropbox-Teams, kann der Administrator das Verbinden von Apps einschränken. Fragen Sie im Zweifel vorher nach. Für Claude im Browser oder in der Desktop-App brauchen Sie einen Tarif mit eigenen Connectoren, für ChatGPT einen Tarif mit Entwicklermodus.

Schritt 1: Claude Code

Führen Sie claude mcp add --transport http DropboxMCP https://mcp.dropbox.com/mcp aus. Beim ersten Zugriff öffnet sich der Browser, und Sie erlauben Claude Code den Zugriff auf Ihre Dropbox. Mit /mcp sehen Sie in einer Sitzung, ob der Server verbunden ist.

bash
claude mcp add --transport http DropboxMCP https://mcp.dropbox.com/mcp

Schritt 2: Codex

Tragen Sie den Server mit codex mcp add DropboxMCP --url https://mcp.dropbox.com/mcp ein. Melden Sie sich danach mit codex mcp login DropboxMCP an. Auch hier läuft die Anmeldung im Browser.

bash
codex mcp add DropboxMCP --url https://mcp.dropbox.com/mcp
codex mcp login DropboxMCP

Cursor

Öffnen Sie Settings, dann Cursor Settings und Tools and MCP. Klicken Sie auf New MCP Server und tragen Sie unter mcpServers einen Eintrag Dropbox MCP mit dem Feld url und der Adresse https://mcp.dropbox.com/mcp ein. Nach dem Speichern fragt Cursor die Anmeldung bei Dropbox ab.

Claude und ChatGPT im Browser

In Claude gehen Sie zu Settings und Connectors und wählen Add custom connector. Geben Sie als Namen Dropbox MCP und als Adresse die Server-URL ein. In ChatGPT aktivieren Sie zuerst den Developer Mode unter Settings, Apps & Connectors, Advanced settings. Danach legen Sie unter Settings, Apps mit Create app eine App mit der Server-URL an und wählen OAuth als Anmeldung.

Andere MCP-Clients

Nur die fünf genannten Clients registrieren sich automatisch bei Dropbox. Für alle anderen legen Sie in der Dropbox App Console eine eigene App an. Wählen Sie Scoped access und Full Dropbox. Aktivieren Sie die Berechtigungen files.metadata.read, files.content.read, files.content.write, sharing.read, sharing.write, file_requests.read, file_requests.write und account_info.read. Mit App-Key und App-Secret richten Sie dann OAuth in Ihrem Client ein. Die Zugangstoken sind kurzlebig. Ändern Sie später die Berechtigungen, verbinden Sie den Server neu.

Grenzen der Beta kennen

Dateiinhalte liest und schreibt der Server nur bis 5 MB. Ordnerlisten und Versionslisten enden nach 100 Einträgen. Große Verschiebe- oder Löschaufträge laufen im Hintergrund, und der Assistent fragt ihren Status nach. Die Werkzeuge für Dropbox Paper funktionieren derzeit nur in Claude Code, Cursor und Codex.

Sicher arbeiten

Der Server kann Dateien löschen, verschieben und öffentlich teilen. Lassen Sie sich schreibende Aktionen deshalb einzeln bestätigen, statt sie pauschal freizugeben. Seien Sie vorsichtig mit Dateien aus fremden Quellen, denn auch eine Datei kann versteckte Anweisungen an den Assistenten enthalten. Gelöschte Dateien holen Sie nur innerhalb des Wiederherstellungszeitraums Ihres Tarifs zurück.

claude mcp add --transport http DropboxMCP https://mcp.dropbox.com/mcp

Authentifizierung

Dropbox OAuth. Für Claude Code, Claude Web und Desktop, ChatGPT Web, Codex und Cursor registriert sich der Client automatisch (Dynamic Client Registration). Andere Clients brauchen eine eigene App in der Dropbox App Console mit App-Key und App-Secret; die Zugangstoken sind kurzlebig. Ändern Sie die App-Einstellungen, etwa einen Scope, müssen Sie sich neu verbinden.

Benötigte Zugriffsrechte

Lesen und Schreiben im gesamten Dropbox-Konto. Für eigene Apps nennt Dropbox die Berechtigungen files.metadata.read, files.content.read, files.content.write, sharing.read, sharing.write, file_requests.read, file_requests.write und account_info.read mit Zugriffstyp Full Dropbox. Dazu kommen Werkzeuge für Dropbox Sign und Paper.

Übertragene oder gespeicherte Daten

Der Server läuft bei Dropbox. Dateiinhalte, die der Assistent liest, gehen an den jeweiligen KI-Anbieter und werden dort nach dessen Bedingungen verarbeitet. Für die Beta gelten zusätzliche Beta-Bedingungen von Dropbox.

Sicherheitsrisiken

Mittel bis hoch, weil der Server Dateien löschen, verschieben und öffentlich teilen kann. Ein falsch verstandener Auftrag oder eine präparierte Datei mit versteckten Anweisungen kann ungewollte Aktionen auslösen. Bestätigen Sie schreibende Aktionen einzeln. Gelöschte Dateien lassen sich nur innerhalb des Wiederherstellungszeitraums Ihres Tarifs zurückholen.

Lizenz und Kosten

Lizenz
Noch nicht erfasst.
Kosten
kostenlos

Die Hilfeseite nennt für den MCP-Server selbst keinen eigenen Preis und keinen bestimmten Tarif als Voraussetzung. Dropbox gibt es im kostenlosen Basic-Plan und in den kostenpflichtigen Tarifen Plus, Standard, Advanced und Enterprise; aktuelle Konditionen stehen auf dropbox.com/plans. Je nach KI-Assistent ist dort ein Tarif mit eigenen Connectoren oder Entwicklermodus nötig.

Alternativen

Noch nicht erfasst.

Auf einen Blick

Anbieter
Dropbox
Status
Offizieller Server
Betriebsart
Remote
Aktuelle Version
Noch nicht erfasst.
Zuletzt geprüft
28.10.2026

Repository und Dokumentation

Kategorien

Unterstützte Clients