Dropbox Dash MCP Server
Offizieller MCP-Server von Dropbox für Dash: KI-Assistenten wie Claude, ChatGPT, Codex und Cursor durchsuchen und lesen Inhalte aus Dropbox, Slack, Gmail, Google Drive, Notion, Jira und weiteren verbundenen Apps, ausschließlich lesend.
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Beschreibung
Der Dropbox Dash MCP Server macht die Suche von Dropbox Dash für KI-Assistenten nutzbar. Dropbox Dash ist eine KI-gestützte Suche für Teams, die Inhalte aus vielen Arbeitswerkzeugen an einer Stelle zusammenführt. Laut Dropbox lassen sich unter anderem Dropbox, Google Drive, Microsoft OneDrive, Gmail, Outlook, Slack, Microsoft Teams, Notion, Confluence, Jira, Asana, GitHub, Salesforce, Airtable, Miro, Canva und Zoom anbinden. MCP, das Model Context Protocol, ist ein offener Standard, über den Assistenten wie Claude, ChatGPT, Codex oder Cursor auf externe Dienste zugreifen. Der Server stammt von Dropbox selbst und läuft auf dessen Infrastruktur unter der Adresse mcp.dropbox.com/dash. Laut Hilfeseite steht er allen Dash-Nutzern zur Verfügung.
Wofür ist der Dropbox Dash MCP Server nützlich?
Wissen ist in Unternehmen selten an einem Ort. Die Entscheidung steht in einem Slack-Thread, die Spezifikation in Confluence, das Angebot in Google Drive und der Fehlerbericht in Jira. Wer einem KI-Assistenten eine Frage dazu stellt, musste die passenden Dokumente bisher selbst zusammensuchen und in den Chat kopieren. Mit dem Dash-Server übernimmt der Assistent die Suche. Sie können ihn etwa fragen, was im letzten Quartal zu einem bestimmten Kunden besprochen wurde, wo die aktuelle Fassung eines Vertragsentwurfs liegt oder welche Tickets zu einer Funktion offen sind. Der Assistent sucht über alle verbundenen Quellen, liest die Treffer und antwortet mit Bezug auf die gefundenen Dokumente. Für Entwickler ist das interessant, weil Claude Code oder Codex so Hintergrundwissen aus Tickets, Wikis und Chats einbeziehen, ohne dass Sie für jedes Werkzeug einen eigenen MCP-Server einrichten.
Die Werkzeuge im Überblick
Laut Hilfeseite bietet der gehostete Server elf Werkzeuge. Mit dash_search durchsucht der Assistent alle verbundenen Quellen und kann nach Dateityp, Quelle und quellenspezifischen Merkmalen filtern. Mehrere Lesewerkzeuge liefern dann Metadaten und Text eines Dokuments, Inhalte als Markdown in Abschnitten, Seitenansichten von PDFs oder Folien als Bilder sowie Rohdaten von Bildern, Audio- und Videodateien. Weitere Werkzeuge listen die verbundenen Quellen auf, zeigen Beispielabfragen für einen Quelltyp, lösen Links in Dash-Kennungen auf und geben an, welches Konto angemeldet ist. Zwei Werkzeuge führen zusätzlich Suchaktionen direkt über die Schnittstelle einer angebundenen Quelle aus, ebenfalls nur lesend.
Nur lesend: Stärke und Grenze zugleich
Der Dash-Server ändert nichts. Er legt keine Dateien an, verschiebt nichts und verschickt keine Nachrichten. Das senkt das Risiko deutlich, gerade wenn der Assistent Inhalte aus vielen Quellen liest. Wer Dateien in der Dropbox ordnen, teilen oder wiederherstellen will, braucht dagegen den separaten Dropbox MCP Server unter mcp.dropbox.com/mcp. Beide lassen sich parallel verbinden. Der Assistent sieht über Dash außerdem nur, was Ihr Konto in den angebundenen Apps ohnehin sehen darf.
Gehostet oder lokal
Neben dem gehosteten Server veröffentlicht Dropbox auf GitHub einen lokalen Dash-Server unter der Apache-2.0-Lizenz. Er läuft mit Python 3.10 oder neuer und dem Paketwerkzeug uv auf Ihrem Rechner, kommuniziert nur über STDIO und bietet vier Werkzeuge: zwei für die Anmeldung, eine Suche und eine Detailabfrage. Längere Inhalte kürzt er laut README auf etwa 20.000 Zeichen. Dropbox empfiehlt auf der Hilfeseite ausdrücklich den gehosteten Server, weil der lokale seltener aktualisiert wird.
Für wen lohnt sich der Dropbox Dash MCP Server?
Der Server lohnt sich für Teams, die Dropbox Dash bereits nutzen und ihr verteiltes Wissen in Claude, ChatGPT, Codex oder Cursor nutzen wollen. Ohne Dash-Zugang hat er keinen Nutzen, denn er durchsucht genau den Index, den Dash aus Ihren verbundenen Apps aufbaut. Zu den Kosten: Für den MCP-Server selbst nennt Dropbox keinen eigenen Preis. Dash gibt es laut Dropbox in kostenpflichtigen Tarifen wie Dash for Teams und Dash for Business. Eine Testphase können Team-Admins starten, laut Hilfeseite derzeit nur in den USA, Großbritannien und Australien mit englischsprachigem Konto. Aktuelle Konditionen stehen auf den Preisseiten von Dropbox. Je nach Assistent brauchen Sie außerdem einen Tarif mit eigenen Connectoren oder Entwicklermodus.
Voraussetzungen
Ein Dropbox-Konto mit Zugang zu Dropbox Dash und dort verbundenen Apps. Dazu ein unterstützter Client: Claude Code oder die Codex CLI lokal installiert, Claude mit Zugriff auf eigene Connectoren oder ChatGPT mit Entwicklermodus (jeweils nur in bestimmten Tarifen) oder Cursor. In Dropbox-Teams muss der Administrator das Verbinden von Apps erlauben. Für den lokalen Server zusätzlich Python 3.10 oder neuer und uv.
Installationsanleitung
Der Dropbox Dash MCP Server lässt Ihren KI-Assistenten in Dropbox Dash suchen, also über Dropbox und alle Apps, die Sie in Dash verbunden haben. Er läuft bei Dropbox unter https://mcp.dropbox.com/dash und arbeitet nur lesend. Dieser Ratgeber zeigt die Einrichtung in den unterstützten Clients und worauf Sie danach achten sollten.
Vorher klären
Sie brauchen Zugang zu Dropbox Dash. Prüfen Sie in Dash, welche Apps verbunden sind, denn der Assistent findet nur, was dort indexiert ist. In Dropbox-Teams kann der Administrator das Verbinden von Apps einschränken. Für Claude im Browser oder in der Desktop-App brauchen Sie einen Tarif mit eigenen Connectoren, für ChatGPT einen Tarif mit Entwicklermodus.
Schritt 1: Claude Code
Führen Sie claude mcp add --transport http DropboxDashMCP https://mcp.dropbox.com/dash aus. Beim ersten Zugriff öffnet sich der Browser, und Sie erlauben den Zugriff auf Ihr Dropbox-Konto. Mit /mcp sehen Sie in einer Sitzung, ob der Server verbunden ist.
claude mcp add --transport http DropboxDashMCP https://mcp.dropbox.com/dash
Schritt 2: Codex
Tragen Sie den Server mit codex mcp add DropboxDashMCP --url https://mcp.dropbox.com/dash ein. Melden Sie sich danach mit codex mcp login DropboxDashMCP an.
codex mcp add DropboxDashMCP --url https://mcp.dropbox.com/dash
codex mcp login DropboxDashMCP
Cursor
Öffnen Sie Settings, dann Cursor Settings und Tools and MCP. Klicken Sie auf New MCP Server und tragen Sie unter mcpServers einen Eintrag Dropbox Dash MCP mit dem Feld url und der Adresse https://mcp.dropbox.com/dash ein. Nach dem Speichern fragt Cursor die Anmeldung bei Dropbox ab.
Claude und ChatGPT im Browser
In Claude gehen Sie zu Settings und Connectors und wählen Add custom connector. Geben Sie als Namen Dropbox Dash MCP und als Adresse die Server-URL ein. In ChatGPT aktivieren Sie zuerst den Developer mode unter Settings, Apps, Advanced settings. Danach legen Sie unter Settings, Apps mit Create app eine App mit der Server-URL an, wählen OAuth und durchlaufen die Anmeldung.
Andere MCP-Clients
Nur die fünf genannten Clients registrieren sich automatisch bei Dropbox. Für alle anderen legen Sie in der Dropbox App Console eine eigene App mit Scoped access und Full Dropbox an. Aktivieren Sie die Berechtigungen account_info.read, dash/content.read und dash/content.write und tragen Sie die Weiterleitungsadressen Ihres Clients ein. Mit App-Key, App-Secret und einem erzeugten Zugangstoken richten Sie den Client ein. Das Token ist kurzlebig und muss regelmäßig neu erzeugt werden.
Schritt 3: Der lokale Server als Alternative
Dropbox veröffentlicht auf GitHub zusätzlich einen lokalen Server unter der Apache-2.0-Lizenz. Sie klonen das Repository dropbox/mcp-server-dash, führen uv sync aus, setzen die Umgebungsvariable APP_KEY und starten ihn mit uv run src/mcp_server_dash.py. Er braucht Python 3.10 oder neuer und bietet nur vier Werkzeuge. Dropbox empfiehlt den gehosteten Server, weil der lokale seltener aktualisiert wird.
uv run src/mcp_server_dash.py
Gut suchen, sicher arbeiten
Nennen Sie in Ihren Fragen ruhig die Quelle oder den Dateityp, etwa nur Slack oder nur PDFs. Der Assistent kann danach filtern und findet schneller das Richtige. Bedenken Sie, dass gelesene Inhalte aus E-Mails oder Chats an den KI-Anbieter gehen. Haben Sie zusätzlich Server mit Schreibrechten verbunden, bestätigen Sie deren Aktionen einzeln, denn auch ein gefundenes Dokument kann versteckte Anweisungen enthalten.
claude mcp add --transport http DropboxDashMCP https://mcp.dropbox.com/dash
Authentifizierung
Dropbox OAuth. Für Claude Code, Claude Web und Desktop, ChatGPT Web, Codex und Cursor registriert sich der Client automatisch (Dynamic Client Registration). Andere Clients brauchen eine eigene App in der Dropbox App Console mit App-Key, App-Secret und einem kurzlebigen Zugangstoken. Der lokale Server meldet sich über zwei eigene Werkzeuge per OAuth an und legt das Token im Schlüsselbund des Systems ab.
Benötigte Zugriffsrechte
Lesender Zugriff auf alle Inhalte, die Ihr Konto in Dropbox Dash und den dort verbundenen Apps sehen darf. Für eigene Apps nennt Dropbox die Berechtigungen account_info.read, dash/content.read und dash/content.write mit Zugriffstyp Full Dropbox; die Werkzeuge selbst sind laut Hilfeseite nur lesend.
Übertragene oder gespeicherte Daten
Der gehostete Server läuft bei Dropbox. Inhalte, die der Assistent liest, auch aus Slack, Gmail oder anderen verbundenen Apps, gehen an den jeweiligen KI-Anbieter und werden dort nach dessen Bedingungen verarbeitet. Der lokale Server läuft auf Ihrem Rechner und spricht direkt mit den Dropbox-Schnittstellen.
Sicherheitsrisiken
Niedrig bis mittel. Der Server kann nichts ändern, liest aber Inhalte aus vielen Quellen und reicht sie an den KI-Anbieter weiter. Vertrauliche Unterlagen aus E-Mails oder Chats können so im Gesprächsverlauf landen. Ein präpariertes Dokument mit versteckten Anweisungen kann den Assistenten außerdem beeinflussen, wenn weitere schreibende Server verbunden sind.
Lizenz und Kosten
- Lizenz
- Apache-2.0
- Kosten
- kostenpflichtig
Für den MCP-Server selbst nennt Dropbox keinen eigenen Preis. Er setzt aber einen Zugang zu Dropbox Dash voraus, das es in kostenpflichtigen Tarifen wie Dash for Teams und Dash for Business gibt. Team-Admins können eine Testphase starten, laut Hilfeseite derzeit nur in den USA, Großbritannien und Australien mit englischsprachigem Konto. Der lokale Server ist Open Source (Apache-2.0), braucht aber ebenfalls Dash. Je nach KI-Assistent ist zusätzlich ein Tarif mit eigenen Connectoren oder Entwicklermodus nötig.
Alternativen
Noch nicht erfasst.
Auf einen Blick
- Anbieter
- Dropbox
- Status
- Offizieller Server
- Betriebsart
- Lokal und Remote
- Aktuelle Version
- Noch nicht erfasst.
- Zuletzt geprüft
- 28.10.2026
Repository und Dokumentation
Kategorien
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