DigitalOcean MCP Server
MCP-Server für DigitalOcean: Droplets, Apps, Datenbanken und Kubernetes per Anfrage im KI-Assistenten verwalten, remote oder lokal.
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Beschreibung
Der DigitalOcean MCP Server verbindet KI-Assistenten wie Claude oder Cursor mit der Cloud-Plattform DigitalOcean. Statt in der Weboberfläche oder auf der Kommandozeile zu klicken, formulieren Sie eine Aufgabe, etwa „Zeige mir alle Droplets in Frankfurt“ oder „Vergrößere den Server für die Staging-Umgebung“, und der Assistent führt die passenden Aufrufe der DigitalOcean-Schnittstelle aus. Das Projekt liegt laut Repository unter der Organisation digitalocean-labs, ist unter der MIT-Lizenz veröffentlicht und wurde zuletzt am 19. Oktober 2026 aktualisiert. Ob DigitalOcean es offiziell als Produkt unterstützt, geht aus der geprüften README nicht ausdrücklich hervor; die Dokumentation auf docs.digitalocean.com beschreibt die MCP-Server allerdings selbst, und die gehosteten Endpunkte laufen unter der Domain des Unternehmens.
Was ist der DigitalOcean MCP Server?
MCP steht für Model Context Protocol, einen offenen Standard, mit dem Assistenten Werkzeuge außerhalb ihres Chatfensters nutzen. Der DigitalOcean-Server stellt solche Werkzeuge für insgesamt 24 Dienste bereit, darunter Apps, Droplets, Datenbanken, Kubernetes, Netzwerk, Objektspeicher (Spaces), Volumes, Functions, KI-Dienste und eine Dokumentationssuche. Beispiele aus der README sind Werkzeuge zum Vergrößern eines Droplets oder zum Leeren eines CDN-Caches. Intern baut der Server auf der Go-Bibliothek godo und dem Framework mcp-go auf.
Remote oder lokal
Es gibt zwei Betriebsarten. Der empfohlene Weg sind die von DigitalOcean gehosteten Remote-Server. Laut Dokumentation genügt ein einziger Endpunkt, der MCP Router unter https://mcp.digitalocean.com/mcp, der die Werkzeuge search_tools und invoke_tool bereitstellt und so alle Dienste ohne überladene Werkzeugliste erreichbar macht. Wer lieber einzelne Dienste anbindet, nutzt eigene Adressen wie https://apps.mcp.digitalocean.com/mcp oder https://databases.mcp.digitalocean.com/mcp. Alternativ läuft der Server lokal mit npx @digitalocean/mcp --services apps,droplets; dafür sind Node.js ab Version 18 und npm ab Version 8 nötig. Die README rät, nur die tatsächlich benötigten Dienste zu aktivieren, damit der Kontext des Modells klein bleibt.
Einrichtung und Anmeldung
Empfohlen ist OAuth: Sie tragen nur die Server-Adresse ein, der Client öffnet beim ersten Zugriff den Browser, und es wird ein kurzlebiges Token ausgestellt, ohne dass dauerhafte Zugangsdaten in einer Konfigurationsdatei landen. Alternativ übergeben Sie ein persönliches API-Token im Header Authorization: Bearer, beim lokalen Server über die Umgebungsvariable DIGITALOCEAN_API_TOKEN. In Claude werden Remote-Server laut Dokumentation als benutzerdefinierter Connector in den Einstellungen hinzugefügt. Für Cursor, VS Code und Windsurf verweist die Seite auf deren eigene Dokumentation. Das Token braucht Rechte für die genutzten Dienste; konkrete Berechtigungsbereiche nennt die Seite nicht und verweist dafür auf das Repository. Der Dienst für die Dokumentationssuche kommt ohne Token aus.
Wofür ist er besonders nützlich?
Der Nutzen liegt bei Routineaufgaben und bei der Orientierung in einem Konto: Bestand abfragen, Apps neu ausrollen, Datenbanken und Cluster einsehen, Netzwerk- und Speicherressourcen prüfen. Gegenüber einem reinen Dokumentationsserver kann dieser Server tatsächlich Ressourcen verändern; gegenüber der Kommandozeile spart er das Nachschlagen von Befehlen und Parametern. Für kleine Teams ohne eigene Plattform-Abteilung ist das eine bequeme Abkürzung, die man allerdings mit Vorsicht einsetzen sollte.
Sicherheit
Wer dem Assistenten ein Token mit Schreibrechten gibt, erlaubt ihm auch, Server zu verkleinern, Datenbanken zu ändern oder Ressourcen zu löschen. Beginnen Sie deshalb mit wenigen Diensten, nutzen Sie ein Token mit möglichst engen Rechten oder OAuth und prüfen Sie jede zerstörerische Aktion, bevor Sie sie bestätigen. Token gehören nicht in Git-Repositories.
Kosten
Der MCP-Server wird laut Preisseite und Dokumentation nicht gesondert berechnet; die Preisseite nennt dafür keine eigene Gebühr. Anfallen können dagegen die Kosten der Ressourcen, die der Assistent anlegt oder vergrößert. DigitalOcean rechnet viele Produkte zeitbasiert ab, einige nutzungsbasiert, und neue Konten erhalten laut Preisseite ein zeitlich begrenztes Startguthaben. Aktuelle Konditionen stehen auf der offiziellen Preisseite.
Für wen lohnt sich der DigitalOcean MCP Server?
Er lohnt sich für Entwicklerinnen, Entwickler und kleine Teams, die bereits auf DigitalOcean betreiben und wiederkehrende Verwaltungsaufgaben im Gespräch erledigen möchten. Ohne DigitalOcean-Konto bringt er nichts. Ein Eintrag im Katalog ersetzt außerdem keine eigene Prüfung: Probieren Sie den Server zuerst in einem Testkonto oder mit lesenden Aufgaben aus.
Voraussetzungen
Ein DigitalOcean-Konto und ein MCP-Client mit Unterstützung für Remote-Server, etwa Claude oder Cursor. Der lokale Server benötigt Node.js ab Version 18 und npm ab Version 8 sowie ein API-Token.
Installationsanleitung
Mit dem DigitalOcean MCP Server verwaltet ein KI-Assistent Droplets, Apps und Datenbanken. Dieser Ratgeber führt von den Voraussetzungen bis zur ersten Abfrage.
Schritt 1: Voraussetzungen prüfen
Sie benötigen ein DigitalOcean-Konto und einen MCP-Client mit Unterstützung für Remote-Server, etwa Claude oder Cursor. Der empfohlene Endpunkt ist laut Dokumentation der MCP Router unter https://mcp.digitalocean.com/mcp. Nur Knowledge Bases müssen direkt angebunden werden.
Schritt 2: In Claude einrichten
Öffnen Sie in den Einstellungen die Connectors, fügen Sie einen benutzerdefinierten Connector mit der Adresse des MCP Routers hinzu und bestätigen Sie die Anmeldung im Browser. Es wird ein kurzlebiges Token ausgestellt, dauerhafte Zugangsdaten werden nicht gespeichert.
Schritt 3: In Cursor einrichten
Tragen Sie in der Datei mcp.json einen Eintrag digitalocean mit der Adresse als url ein und melden Sie sich beim ersten Zugriff per OAuth an. Alternativ ergänzen Sie einen Block headers mit Authorization: Bearer und Ihrem Token. Legen Sie diese Datei dann nicht in ein Git-Repository.
Schritt 4: Dienste begrenzen
Statt des Routers können Sie einzelne Dienste anbinden, etwa https://apps.mcp.digitalocean.com/mcp oder https://databases.mcp.digitalocean.com/mcp. Beim lokalen Server wählen Sie die Dienste mit npx @digitalocean/mcp --services apps,droplets und setzen DIGITALOCEAN_API_TOKEN. Node.js ab Version 18 ist dafür nötig.
npx @digitalocean/mcp --services apps,droplets
Schritt 5: Erste Abfragen
Beginnen Sie mit Leseaufgaben, etwa „Liste meine Droplets auf“ oder „Welche Apps laufen in meinem Konto?“. Prüfen Sie die Antworten stichprobenartig in der DigitalOcean-Oberfläche. Erst danach lohnt es sich, Schreibzugriff zu nutzen, und zerstörerische Aktionen bestätigen Sie jeweils bewusst.
claude mcp add --transport http digitalocean https://mcp.digitalocean.com/mcp
Authentifizierung
OAuth 2.0 per Browser-Anmeldung (empfohlen) oder persönliches API-Token im Authorization-Header bzw. in DIGITALOCEAN_API_TOKEN beim lokalen Server.
Benötigte Zugriffsrechte
Lesender und schreibender Zugriff auf DigitalOcean-Ressourcen im Rahmen der Rechte des Kontos oder Tokens; über die Auswahl der aktivierten Dienste lässt sich der Umfang begrenzen.
Übertragene oder gespeicherte Daten
Die Remote-Server laufen gehostet bei DigitalOcean. Abgerufene Ressourcen- und Kontodaten gelangen in den Kontext des KI-Clients und damit zum Modellanbieter.
Sicherheitsrisiken
Ungewollte Änderungen oder Löschungen von Servern, Datenbanken und Speicher durch Schreibrechte, laufende Kosten durch neu angelegte oder vergrößerte Ressourcen und ein im Repository abgelegtes API-Token.
Lizenz und Kosten
- Lizenz
- Noch nicht erfasst.
- Kosten
- kostenpflichtig
Der MCP-Server selbst wird laut Preisseite nicht gesondert berechnet; es fallen die Kosten der genutzten DigitalOcean-Ressourcen an. Details auf der offiziellen Preisseite von DigitalOcean.
Alternativen
Noch nicht erfasst.
Auf einen Blick
- Anbieter
- DigitalOcean
- Status
- Offizieller Server
- Betriebsart
- Remote
- Aktuelle Version
- Noch nicht erfasst.
- Zuletzt geprüft
- 21.10.2026
Repository und Dokumentation
Kategorien
Unterstützte Clients
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